Jungkopf oder zu alt für was jetzt genau?

Jungkopf oder zu alt für was jetzt genau?

Wenn Du Dir einen relativ jungen Lebensstil aneignen möchtest, solltest Du unbedingt vermeiden, etwas zu tun, was die jüngeren Menschen tun.

Du solltest also tunlichst besser zu Hause bleiben, am Abend sowieso, Dich auf keiner der modernen Musikveranstaltungen begeben und Dich überhaupt nicht dafür interessieren, was Jüngere so tun und für was sie sich interessieren. Unbedingt!

Wie fühlt sich das an? Ich hoffe, in Dir hat beim Lesen der Sätze alles oder wenigstens einiges laut „Aber doch!“ geschrien. (Wenn nicht, gehe noch einmal auf LOS.)

Erfahre heute, wie es Dir gehen kann, wenn Du Dich auf etwas einlässt, das jüngere Menschen so machen. Achtung, Gefahr: Es könnte sein, dass es Dir gefällt und Du Dich richtig gut danach fühlst!

Ich werde Artikel in dieser Art mit „Jungkopf“ kennzeichnen, denn wenn Du mitmachst, wirst Du einer.

Jungkopf oder zu alt: Worauf beschränkst Du Dich schon?

Ich behaupte mal, dass Menschen, die Kinder haben, etwas näher dran sind an dem, was bei jüngeren Menschen so angesagt ist. Es ist nicht alles nur gut, nur weil sie es als junge Menschen tun. Aber es ist auch nicht vieles schlecht, nur weil sie es als junge Menschen tun.

Wir neigen ja dazu, immer mal den Kopf zu schütteln über die Mode, die Ansichten oder die Vorlieben von Jüngeren. Aber, und das kann ich nur bestätigen: Es wäre auch hier etwas mehr Offenheit auf beiden Seiten gefragt.

Wenn also Eltern mitverfolgen, was ihre Kinder so tun, sind sie damit erst einmal im Vorteil. Der dreht sich aber auch mal schnell ins Gegenteil um, denn – klassischer Generationenkonflikt – es wird ja nicht einfach akzeptiert, was das Kind so tut, sondern es wird oft auch belächelt. Aber warum eigentlich?

Hast Du Dir schon öfter mal gesagt, dass Du zu alt für etwas sein könntest? Ich gebe zu, dass es Unternehmungen geben könnte, die ab einem gewissen Alter in der Tat nicht mehr so recht passen wollen, aber warum beschränken wir uns denn so, bevor wir etwas mal wirklich ausprobiert haben?

Jungkopf oder zu alt: Und was es so alles gibt

Schau Dir erst einmal in Ruhe an, welche Veranstaltungen an einem Wochenende geboten werden. Für meine Stadt gibt es eine Plattform, auf der man viele Veranstaltungen abrufen kann. Die Tageszeitung ist dafür im übrigen nicht so sonderlich geeignet – die Verlage haben hier oft verpasst, die Veranstaltungen der Jüngeren ernstzu- und in ihre Übersichten aufzunehmen. Sei es drum; es gibt ja Alternativen.

Du kannst natürlich auch mit jungen Menschen im Gespräch klären, was sie so unternehmen. Und ja, es gibt dieses Problem, dass weder die Jüngeren noch die Älteren sich am Abend so gerne begegnen, weil sie glauben, dann nicht mehr so frei agieren zu können. Für Eltern und Kinder gilt dies sicher noch mehr. Für alle Anderen: Ist es wirklich so oder nur eine Ausrede, sich etwas nicht zu trauen?

Ganz schön Haase

Ich habe mich am Samstag mal wieder getraut. Wobei ich mir da gar nicht so viele Gedanken mache, weil ich seit vielen Jahren schon – mal mehr, mal weniger oft – auf diese Veranstaltungen gehe und weiß, dass es hier im Grunde genommen kein Generationen-Thema gibt. Gut, Du musst schon wissen, dass Du vom Alter aus betrachtet in der Minderheit bist. Das ist sicher ungewohnt, weil wir sonst ja viele sind und auch gerne unter uns. Unsere Komfortzone!

Ich war auf einer Veranstaltung, die Open Air hier in der Nähe stattgefunden hat. Das Gelände ist wunderbar dafür geeignet: Es gibt einen kleinen See (fürs Ambiente) und außenrum jede Menge Platz in einem Biergarten, der an diesem Tag regulär geschlossen hatte. Ein Club der Stadt lädt zweimal im Jahr zu diesem Event ein. Es wird ausschließlich elektronische Musik gespielt. Tech House. Muss man mögen. Verstehe ich. Ich mag es, also passt es.

Noch heute bin ich beseelt von diesem Tag. Es war der perfekte Zeitrahmen für jemanden, der „damals“ schon um 20 Uhr in der Disco getanzt hat (heute undenkbar): Vom Mittag ab 12 Uhr bis am Abend 22 Uhr (wir sind ja in Deutschland; der in der Nähe liegende Campingplatz fordert seine Rechte) wird Musik gemacht. Die After Show findet dann im Club in der Stadt statt, und diese habe ich mir gespart.

Aber davor war es Vergnügen pur. So erfrischend! Ich habe gewippt, getanzt, gelacht, mich mit den Anderen über die Musik und die gute Stimmung gefreut und mich so was von wohlgefühlt. Ich fühlte mich zu keiner Zeit an diesem Tag ausgegrenzt oder fehl am Platz. Es war die perfekte Veranstaltung für mich.

Von diesem Tag nehme ich mir ganz viel Energie in die nächste Zeit mit!

Jungkopf oder zu alt: Probiere es doch einfach mal aus

Ich weiß, dass wir dieses „Warum eigentlich?“-Gen in den Jahren weiterentwickelt haben. Auch ich bin der Meinung, dass wir nicht alles getan und erlebt haben müssen. Natürlich solltest Du Dir etwas aussuchen, dass Dir auch im Ansatz Freude machen kann. Es geht ja eben nicht darum, dass wir uns etwas beweisen müssen. Aber wir dürfen an gewissen gesellschaftlichen Ereignissen immer noch teilhaben.

Und darunter verstehe ich auch diese Veranstaltungen, die eben eher beim jüngeren Publikum bekannt sind. Frage Dich, was Dich schon länger ein bisschen mehr interessiert, und warum Du bisher nicht daran teilgenommen hast. Überlege, ob Du es nicht einfach mal ausprobieren solltest. Mach es doch einfach mal!

Ganz schön Haase

Da ich schon länger diese Vorliebe für elektronische Musik habe, habe ich in den 90ern mit großem Interesse die Berichte über die Loveparade in Berlin verfolgt. Das hat sich mir eingeprägt. Es war die Musik, die die Generationen verbunden hat. Das tun andere Musikrichtungen auch, aber hier war es für mich das erste Mal so deutlich. Das hat es mir leichtgemacht, mir vorzustellen, das einfach mal mitzumachen (bis heute bereue ich es, dass ich damals den Weg nach Berlin gescheut habe).

Es gibt ganz sicher etwas, von dem Du denkst, dass Du es gerne tun würdest, Dich aber als zu alt dafür betrachtest. Dann mach genau das: Gehe dorthin und schaue, wie es Dir dort ergeht! Eine der vielen Erkenntnisse der letzten Jahre ist: Die jungen Menschen sind oft viel aufgeschlossener, als wir es erwarten würden.

Jungkopf oder zu alt: Etwas Mut gehört dazu

Natürlich wird es eine kleine Überwindung sein. Wenn Du glaubst, dass Du Dich unwohl fühlen könntest, nimm Dir jemanden mit. Auch wenn ich ja eine Verfechterin von „Mach doch alleine“ bin, glaube ich, dass es für das erste Erlebnis hilfreich sein könnte, wenn Du in Begleitung dort aufläufst. Dennoch gilt auch hier: Findest Du niemanden, nimm das bitte nicht zum Anlass, es sein zu lassen, sondern überlege Dir andere Strategien.

Eine davon ist: Du kannst jederzeit wieder aufhören (die kennst Du schon, aber sie gilt eben auch hier). Dazu musst Du allerdings auch eine gewisse Einstellung mitbringen. Wenn Du aufwendig zu einem Event anreisen musst, Dir ein Hotel und vielleicht sogar einen Flug gebucht hast, soll das alles natürlich auch passen und gut werden. Das ist allerdings ein Gedanke, der Dich unter Druck setzen könnte. Vielleicht schaffst Du Dir in dem Fall ein Rahmenprogramm, das Deine Reise auch so zu einem Erfolg werden lässt. Und das eigentliche Event wäre dann das i-Tüpfelchen. Wenn das dann nicht so verläuft, wie Du es Dir gewünscht hättest, wirst Du nicht allzu sehr enttäuscht sein, aber das dann eben wissen.

Trau Dich also, etwas zu tun, das Dir erst einmal schräg vorkommt. Wie gesagt, mache es nicht, um Dich danach feiern zu lassen. Du musst niemandem etwas beweisen. Beweise aber Dir, dass Du in der Lage bist, die gewohnten Pfade zu verlassen und Deine Gedankenwelt zu erweitern. Es soll weiterhin etwas sein, das Du erlebt haben möchtest, aber mit den Gedanken „Das kann ich doch in meinem Alter nicht mehr“ fast schon abgehakt hast. Wichtig: Hab viel Freude dabei! (Und danach feiere Dich selbst.)

Jungkopf zu alt: Komm in die Umsetzung

Ähnlich wie im Falle „Mach doch alleine“ ist ein Teil der Freude die Planung und die Vorfreude auf das, was da wohl kommen möge. Freu Dich in der Tat einfach darauf!

Wenn Du etwas in Deiner Nähe unternehmen möchtest, dann überlege Dir zur Sicherheit ein Alternativprogramm oder etwas, das Dich auffangen kann, wenn Du dann doch der Meinung bist, dass das alles nichts mehr für Dich ist.

Ganz schön Haase

Ich habe gestern meinen Lauftreff sausen lassen, bin an dem Tag aber 12 Kilometer zu Fuß unterwegs gewesen, auch weil ich zum Veranstaltungsort gelaufen bin (Mädels, die Schuhfrage war eine meiner Aufgaben – es musste bequem und doch schick sein). Ich hätte also in jedem Fall meine Sporteinheit gehabt. Zusätzlich hatte ich nun noch ein bisschen Workout durch das Tanzen und jede Menge Freude, richtige Freude, denn Spaß ist mir manchmal zu oberflächlich. Seit Wochen hatte ich diesen Termin im Blick, und nur das Wetter hätte mir einen Strich durch die Rechnung machen können. So war aber alles, wie es sein sollte, und ich zehre sicher noch lange davon.

Das Wetter war nicht zu warm und nicht zu kalt. Die Besucherzahl war übersichtlich; ein paar mehr hätten es noch sein dürfen, aber so waren die Getränkestände und die Toiletten immer gut erreichbar. Die Musik war grandios, bis auf die Tatsache, dass an einer Stelle tatsächlich Oldies gespielt wurden, vor denen ich dann flüchten musste. (Ich habe grundsätzlich nichts gegen Oldies, aber ich wähnte mich auf einer anderen Veranstaltung.)

Ab und an sah man ältere Menschen auf dem Gelände. Sie wollten wohl eigentlich in den Biergarten gehen und durften dann einfach mal schauen, was die jungen Menschen da so tun. Es war so ein bisschen wie im Zoo, aber ich habe auch ältere Bekannte getroffen, und wir haben viel gelacht.

Jungkopf oder zu alt: Bleibe dran

Wenn Du einmal erlebt hast, dass eine solche Unternehmung Dir richtig Freude gebracht hat, willst Du sie noch einmal erleben. Das garantiere ich Dir. Ich selbst gehe nicht jede Woche auf eine ähnliche Veranstaltung. Das wäre mir zu viel des Guten, und ich habe ja auch so viele Interessen, dass ich meine Zeit gut einteilen möchte. Außerdem soll es etwas Besonderes bleiben.

Schau also, dass Du Dir ein solches Erlebnis immer mal einbaust in Deine Vorhaben – wie es für Dich passt. Und wenn es öfter passt, und es sich für Dich richtig anfühlt, dann los mit Dir! Verliere es aber nicht wieder aus den Augen, denn das geht auch leider schnell, wenn Du mal wieder im normalen Trott bist.

Überlege, was Dir dazu einfällt. Wir sind nicht gezwungen, uns immer nur unter Gleichaltrigen aufzuhalten – das gilt in beide Richtungen. Wenn Du Dich mal raus traust, dann wirst Du entdecken, dass die Welt noch viel bunter ist, als Du es bisher wusstest.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Entdecken!

Schreib mir gerne einen Kommentar zu dem, was Du bereits unternommen hast oder im Moment planst. Oder kam Dir womöglich eine Idee?

Wie Du Dir mit einer Diät gute Gedanken und Zeit verschaffen kannst

Wie Du Dir mit einer Diät gute Gedanken und Zeit verschaffen kannst

Gib zu, Du hast heute mindestens einmal schon in die aktuellen Nachrichten reingeschaut. Vielleicht am Smartphone, vielleicht am Tablet, vielleicht über die Tageszeitung, oder vielleicht hast Du Radio oder der Nachbarin (zu)gehört. Es ist ja auch nicht ganz einfach, keine Nachrichten zu hören oder zu sehen. Irgendwie lauern sie ja überall, diese kleinen Nachrichten-Tierchen. Wir sind ja auch richtig daran gewöhnt (worden).

Ist Dir das alles oft zu viel? Das kann ich verstehen. Ich habe mir seit einigen Jahren schon die Nachrichten-Diät verordnet und bin damit immer noch mehr als zufrieden. Auch diese Diät ist nicht immer so einfach zu halten; das gebe ich zu. Aber es lohnt sich, etwas wählerischer im Umgang mit Nachrichten zu sein und sich mal zu fragen, ob weniger gesünder wäre.

Lies hier heute, was Du tun kannst, um Deinen Nachrichtenkonsum zu prüfen. Erfahre außerdem, wie Du Dich von der Nachrichtenflut Stück für Stück befreien kannst, und wie dies Dir helfen kann, richtig viel Zeit und obenauf Wohlgefühl zu gewinnen.

Ich habe Dir ja versprochen, dass ich dazu noch mehr schreibe.

Zeit verschaffen – Was genau tust Du da?

Du findest es vielleicht oft normal, dass permanent Nachrichten auf Dich einprasseln. Es gibt ja nicht nur die Medien, denen wir uns auf eine bestimmte Art und Weise entziehen können. Es gibt auch Menschen, die uns mit Nachrichten versorgen – gefragt und ungefragt.

Da Du nicht alleine auf der Welt bist (was ja auch gut ist), braucht es ein bisschen Vorbereitung und einiges an gutem Willen, die Nachrichten-Diät zu starten und durchzuhalten.

Ganz schön Haase

Mein Nachrichten-Brocken war dieser: Es war wie ein Zwang; jahrelang hatte ich die örtliche Tageszeitung abonniert und versucht, die Nachrichten zu lesen. Durch meine beruflich bedingte Abwesenheit ist mir das manchmal nicht mal im Ansatz gelungen. Da lagen sie nun, die Stapel mit den ungelesenen, wohlgemerkt alten Nachrichten, wenn ich mal wieder mit dem Koffer nach Hause zurückkehrte. Kein schöner Anblick; es wirkte eher wie eine Drohung!

Ich beschloss also, dass ich wenigstens den Lokalteil nachlesen wollte. Das müsste doch zu schaffen sein! Aber ehrlich mal: Welchen Sinn hatte das? Einen bastelte ich mir dann gleich: Ich wollte ja schließlich mitreden können, wenn es um meine Stadt ging. Aha.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich auch diesen abgespeckten Part für mich nicht als zufriedenstellend erledigen kann. Es hat einfach nicht funktioniert. Die knapp bemessene Zeit zu Hause hat mich vor ganz andere Aufgaben gestellt, und das Lesen der Zeitung wurde für mich eine Aufgabe, die ich nicht gerne erledigte. Ich habe mich regelrecht gezwungen, die Zeilen zu lesen. Das gelang aber immer weniger gut.

Ich hatte das Gefühl, abgehängt zu werden, nicht mitreden zu können, wenn ich den Inhalt nicht las, aber ich konnte mich lange Zeit nicht befreien aus meiner eigenen Falle, die ich mir gestellt hatte.

Puh, das fühlt sich im Nachgang noch sehr anstrengend an!

Zeit verschaffen – Verschaffe Dir erst einmal einen Überblick

Ja, da ist es wieder. Leider kommst Du in vielen Fällen nicht umhin, Dir erst einmal anzuschauen, wie Deine derzeitige Situation wirklich aussieht. Tue dies also auch in diesem Fall: Beobachte Dich einmal und mach Dir gerne auch Notizen, um festzuhalten, wann Du mit Nachrichten konfrontiert wirst.

Das kann zu Hause sein, wenn Du das erste Mal am Tag ins Internet gehst. Es kann sein, dass Du die Neuigkeiten der vergangenen Stunden immer von der Kollegin im Büro erzählt bekommst. Oder Deine Mutter ruft Dich an, um Dir vom neuesten Klatsch und Tratsch zu erzählen (auch das sind Nachrichten!).

Sammle und mach Dir bewusst, wie Nachrichten aller Art bei Dir aktuell Raum einnehmen: Wann, wer, wie, wie oft? Und natürlich auch welchen Inhalt die Nachrichten haben. Unterscheide in dem Zusammenhang nur gute, schlechte und neutrale Inhalte. Du darfst hier gerne ganz subjektiv beurteilen.

Zeit verschaffen – Passt das so für Dich?

Wenn Du die Frage in der Überschrift mit JA beantworten kannst, dann: Prima, alles richtiggemacht! Ich würde nun aber mal vermuten, dass es nicht so ganz der Fall ist. Denn selbst, wenn wir uns über vieles informieren müssen, kommen immer Nachrichten, die wir so gerne anders oder gar nicht lesen würden dazu, und sie wirken nach.

Ich vermute, dass der überwiegende Anteil der Nachrichten, die Du erhältst, keine guten Nachrichten beinhaltet. Wir werden tagtäglich mit dem Elend der Welt konfrontiert. Ich verlange nun nicht, dass Du so tust, als würde es dieses Elend nicht geben, aber was hilft es Dir, immer wieder darüber informiert zu werden und nichts tun zu können?

Es hilft nur dann, wenn Du etwas an der Situation ändern möchtest und kannst. Lies dazu im nach der nächsten Überschrift mehr.

Für den Rest der Fälle bleibt es zunächst einmal eine Ansammlung von schlechten Nachrichten. Nicht mehr, nicht weniger. Sie sind in ihrer Vielfalt zu nichts nutze und vermitteln Dir noch ein schlechtes Gefühl – und auch ein schlechtes Gewissen. Machst Du das öfter und sogar regelmäßig mit Dir, kann es sein, dass Du an der Welt verzweifelst, weil sie so schlecht ist.

Dabei gibt es so viele gute Nachrichten, Lichtblicke und schöne Momente!

Zeit verschaffen – Fang zu Hause an

In Deinem Zuhause bist Du diejenige, die entscheidet, wer und was Zutritt in Dein Heim erlangt. Du entscheidest, ob das Radio läuft oder eine Playlist mit vorab ausgewählter Musik, ob Du den Fernseher angestellt hast und etwas schaust, oder ob Du ein Buch liest, ob ein Mensch Dich mit seinen Angelegenheiten behelligt, oder Du Dich zurückziehst und niemandem die Tür öffnest.

Lass nicht zu, dass Dich weiterhin Meldungen und Verkündungen erreichen, die Dir die Laune vermiesen, Dich runterziehen und die Dich ausbremsen. Denn alles, was Dich beschäftigt, lässt keinen Raum für andere Gedanken und Gefühle. Du kannst in einem Moment nur EINE Emotion empfinden. Du hast nicht die Fähigkeit, innerlich schmunzeln und gleichzeitig traurig sein zu können. Es geht immer nur eines von beiden.

Nein, Du sollst weiterhin nicht so tun, als gäbe es bestimmte Nachrichten nicht. Es ist in manchen Belangen wichtig, dass wir davon erfahren, dass irgendwo in der Welt etwas gewaltig schiefläuft. Es macht in meinen Augen aber keinerlei Sinn, sich permanent damit zu konfrontieren und sich schlimme Bilder anzuschauen und die passenden Worte dazu zu hören oder zu lesen und nicht mehr zu tun.

Wir sind alt genug, um von fast allem Elend dieser Welt schon erfahren zu haben. Wir wissen in vielen Zusammenhängen, was nicht rund läuft, und viele Nachrichten zu einem Thema helfen uns nicht, die Dinge noch besser bewerten zu können. Sie vertiefen nur das ungute Gefühl. Und die Hilflosigkeit.

Lass nicht zu, dass vieles ungefiltert auf Dich einprasselt. Fang damit in Deinem Zuhause an! Du lässt ja auch nicht jeden Menschen in Deine Wohnung. Also lass nicht jede Nachricht in Dein Hirn und umgehe die Medien, die Dir keine rechte (oder linke; ich will hier ja nicht politisch aussortieren) Wahl lassen.

Zeit verschaffen – Wähle aus und kümmere Dich

Suche Dir lieber aus, worüber Du mehr erfahren möchtest, um gezielt dort helfen zu können. Wenn Du also beispielsweise davon erfahren hast, dass eine Kirchengemeinde sich irgendwo in Afrika engagiert, um den Menschen dort zu ermöglichen, sich selbst zu versorgen, und Du sie gerne unterstützen möchtest: Sprich mit denen, die sich dort einbringen und schaue Dir nur für die entsprechende Region an, wie die Situation sich gerade darstellt, um das für Dich Richtige tun zu können.

Mach das meinetwegen für ein paar Orte auf der Welt, aber grenze Dich innerlich vom Rest ab!

Wenn Du merkst, dass Du von wirtschaftlichen Zusammenhängen nicht allzu viel verstehst, Du aber mehr darüber wissen möchtest, dann lies genau dazu Fachliteratur und lass Dich von Wissenden beraten, aber lass Dich nicht verunsichern, wenn mal wieder jemand in irgendeiner Nachrichtensendung eine Krise herbei beschwört. (Krisen sind in, aber so was von; sie machen Menschen klein!)

Du kannst Gespräche führen und im Internet recherchieren (Vorsicht – da drohen weitere Nachrichten-Fallen, aber Du schaffst es, Dich da abzugrenzen, wenn Du das übst!). Wähle aus und entscheide Dich nur für das, was Du wissen möchtest. Das hat nichts mit Ignoranz oder Einseitigkeit zu tun. Im Gegenteil! Du machst Dich in einer Sache besonders stark und kannst auch andere Menschen mit ins Boot holen, um etwas verändern zu können.

Zeit verschaffen – Sich nicht abgehängt fühlen

Ich gebe zu: Es gibt Themen, die komplett an mir vorbeigehen oder erst verspätet bei mir eintreffen. Ich vermisse sie aber nicht und bin da außerdem sehr zuversichtlich: Ich erfahre davon, wenn ich davon erfahren soll. Nein, ich ergebe mich nicht dem Zufall. Es ist einfach meine Erfahrung, dass die Menschen über wichtige Ereignisse sprechen. Und wenn Du nicht weißt, worum es in einem Gespräch gerade geht: Frage Deine Gesprächspartner!

Wir gehen heute immer davon aus, dass ein anderer Mensch immer all das weiß, was wir auch wissen. Das stimmt nicht, und es ist auch nicht so gedacht, dass alle immer alles wissen müssen. Es ist doch wunderbar, sich auszuTAUSCHEN.

Es entstehen ganz andersartige Gespräche, und Du wirst merken, dass andere Menschen sehr gerne erzählen, wenn sie gerade ein bisschen besser über etwas informiert sind. Es fühlt sich auch gar nicht so mies an, etwas nicht zu wissen. (Falls Dir das aber nicht angenehm ist, lass die Sache lieber auf sich beruhen). Wir müssen wegkommen von dem Gedanken, dass wir immer und überall auf alles eine Antwort haben und haben müssen. Wir dürfen es uns erlauben, etwas noch nicht zu wissen und auch, darin unwissend zu bleiben. Damit erlauben wir uns, nicht permanent zu scheitern, denn: Es gibt einfach viel zu viele Informationen, und wir können nicht alle kennen.

Zeit verschaffen – Versorge Dich mit Gutem

Das Wort „Versorgen“ trägt „sorgen“ in sich, und es ist damit nicht gemeint, dass Du Dir weitere Sorgen schaffst. Wenn es Dir gelingt, Dich abzugrenzen, wird Dir auf einmal immer mehr Zeit bleiben, die Du in andere Angelegenheiten stecken kannst (Wie wäre es beispielsweise mit Sport? Da war doch was…). Du kannst sie auch in eines der im vorherigen Abschnitt erwähnten Projekte stecken. Damit tust Du Gutes, und wer Gutes tut, wird innerlich zufriedener. Eben weil er die Welt ein kleines Bisschen besser macht. In dem Fall bist Du es; Du trägst zu einer Veränderung ein. Fühlt sich doch gut an, oder?

Glaub mir, das wirkt Wunder!

Wenn Du also dafür sorgst, dass die Welt besser wird, versorgst Du Dich mit einem guten Gefühl, das immer stärker werden wird. (Und Du machst die Welt besser. Hey!)

So ganz nebenbei kannst Du dann auch einfach mal etwas Anderes konsumieren: Schau Dir schöne Bilder an; gehe raus in die Natur und genieße den Sommerduft an einem Abend oder nimm im Winter wahr, dass die Luft klar ist. Nimm das in Dir auf, was Dir richtig guttut und lass die schlechten Nachrichten links liegen.

Zeit verschaffen – Gute Nachrichten und andere schöne Themen

Es gibt im Internet Seiten, die gute Nachrichten verbreiten. Lies dort ganz oft; Du wirst sehen, dass es Dir nach einer Zeit innerlich viel besser geht!

Und ja, schau Dir auch Mode- und Beauty-Seiten an – es ist nichts gegen schöne Menschen in schöner Kleidung zu sagen (ich bin ja schon ein Stück zurück gerudert) . Und in diesem Fall widerspreche ich mir sogar gerne noch einmal selbst: Gönn Dir ganz viel davon, wenn es Dir guttut (aber beschränke Dich nicht darauf, denn das Leben besteht aus so vielen schönen Themen).

Zeit verschaffen – Mein Gestern und Heute

Vor ein paar Tagen und seit langer Zeit habe ich mal wieder die üblichen Nachrichtensendungen im Fernsehen eingeschaltet: Ewige Wiederholungen von DEN Geschehnissen in einer großen Stadt in Deutschland. Manchmal wusste nicht mal mehr der Reporter vor Ort, was er noch Neues berichten soll. Das ist nicht das, was ich mir wünsche. Der Fernseher bleibt nun in dieser Sache wieder eine Weile ausgeschaltet. Wahrscheinlich bin ich auch twitter-geprägt, denn dort wird sich regelmäßig über Brennpunkt und Co. Lustig gemacht. Weil mittlerweile so vieles für den Brennpunkt geeignet scheint. Die Sendung wirkt dann oft inhaltsleer, weil es keine neuen Erkenntnisse gibt.

Mein Plan für heute? Ich gönne mir nun noch eine Folge einer Serie, deren Charaktere mir gefallen, und die mein Herz erfüllt. Draußen regnet es, und vielleicht kommt das Sommergewitter auch noch einmal.

Das ist mein schöner Moment für heute, nicht der einzige, aber der, in den ich mich zurückziehe und die Welt sich weiterdrehen lasse.

Mach das doch auch!

(Ein schöner Nebeneffekt: All das, was Du Dir Gutes tust, lässt Dich relativ jung sein.)

Schreib mir gerne einen Kommentar, ob es für Dich vorstellbar ist, auf Nachrichten zu verzichten. Frag mich auch gerne nach weiteren Tipps.

Miese Laune? Mach Dir Deine Welt doch schön!

Miese Laune? Mach Dir Deine Welt doch schön!

Ich rudere mal ein kleines Stück zurück. So ein ganz kleines Bisschen. Weil die Welt in den letzten Tagen für mich mal wieder gezeigt hat, dass sie das gut kann, das mit dem Durchdrehen. Und das mit dem alles-andere-als-schön. Es waren nur relativ wenige, die mich mit ihrem Tun erbost haben und auch sprachlos werden ließen. Aber dafür waren es mir dennoch zu viele.

Nach diesem Wochenende und einem versöhnlichen Abschluss in Hamburg, mit dem die Hamburger gezeigt haben, dass sie sich vom Geschehen differenzieren und sich nicht unterkriegen lassen, habe ich für mich entschieden, dass ich lieber mehr über Mode und Beauty lese, als die Schlagzeilen der letzten Tage, die voller ungerichteter (Achtung, doppeldeutig, aber mal abwarten!) Gewalt und Zerstörungswut waren. So kann es gehen!

Heute möchte ich Dich mitnehmen auf die Reise zu dem Schönen, das um Dich herum ist. Manchmal musst Du nur ein bisschen mehr die Augen öffnen und es zulassen, dass sich Dir die Schönheit präsentiert. Wie das geht, erfährst Du nachfolgend.

Mach Dir Deine Welt doch schön – Schütze Dich

Auf diesen Punkt werde ich in einem der nächsten Artikel noch mehr eingehen. An dieser Stelle sei nur gesagt, dass es wichtig ist, dass Du Dich nicht vereinnahmen lassen musst – von dem, was Dir stets und ungefragt präsentiert wird. Wenn es auf Dich einprasselt, die schlechten Nachrichten (die Dich nicht direkt betreffen, aber betroffen machen) nicht aufhören wollen, dann klinke Dich aus.

Ja, meine ich so, und es funktioniert, wenn Du willst. Dies kann ich Dir nur empfehlen. Es ist möglich. Mach auch allen eine klare Ansage, dass Du dazu nun gerade mal nichts mehr zu diesem oder jenem Thema hören möchtest. Es wird Dir helfen, das garantiere ich Dir!

Danach schau, dass Du Dir etwas Schönes in Dein Herz holst.

Mach Dir Deine Welt doch schön – Richte Deinen Blick aus

Statt schlechter Nachrichten hole Dir die guten. Oder hole Dir die schönen Bilder. Magst Du Mode und Beauty (und das ist nun die Stelle, an der ich rudere), dann schau Dir die schönen Bilder mit den schönen Menschen an und hole Dir davon möglichst viel, bis Du wieder mit guten Empfindungen versorgt bist. (Aber hüte Dich davor, diese schönen Bilder dazu zu missbrauchen, Dich schlechter zu fühlen, weil Du dem gezeigten Ideal nicht entsprichst; davor solltest Du Dich weiterhin schützen).

Bist Du ein Mensch, der gerne in der Natur ist? Dann raus mit Dir! Auch wenn es regnet: Es gibt so schöne Bilder und Ansichten da draußen. Oder Momente, die Dein Herz erfüllen. Klar wäre es besser, wenn die Sonne scheinen und Dich zusätzlich erwärmen würde, aber in der Natur wird es Dir bessergehen als zu Hause, wo Du Dich manchem oft nur schwer entziehen kannst.

Mach Dir Deine Welt doch  schön – Übertreibe es mit dem Schönen

Du kannst da gar nicht genug für Dich tun.

Ganz schön Haase

Ich lese ja sehr selektiv Nachrichten. Und bekomme doch viel (und viel zu viel) von der Welt da draußen mit. So auch an diesem Wochenende. Ich bin über Twitter auf die passenden Hashtags gestoßen.

Bisher hielt ich unser Land für eines, in dem so etwas nicht passieren kann. Natürlich erinnere ich mich an die Chaos-Tage und so manchen 1. Mai. Aber irgendwie war das zeitlich weit weg, und vielleicht lag es daran, dass ich aktuell eben nicht mehr so viel von diesen Begebenheiten mitbekomme.

Mich hat es am Wochenende eiskalt erwischt. Und dabei war ich ja nur Zaungast der Vorfälle, die sich viele Hunderte von Kilometern entfernt ereignet haben.

Ich bin ziemlich feinfühlig, ohne allzu empfindlich zu sein. Aber die Bilder, die ich sah, haben mich emotional total mit- und mich eingenommen. Ich habe leider auch die Gewalt so richtig gespürt und mir vorstellen können, wie hilflos man dieser gegenübersteht, wenn man ihr gegenübersteht.

Das wirkt immer noch nach.

Wenn es Dir gerade nicht so gut geht mit all den schlechten Nachrichten, und Du Dich ein bisschen ausgeklinkt hast, übertreibe es wirklich mal mit dem Schönen um Dich.

Dekoriere etwas neu, kaufe Dir ein schönes Kleid oder wunderschöne Blumen. Beschäftige Dich mit einem Hund oder einer Katze. Einem Bildband. Oder einem Menschen, der Dir guttut. Die Reihenfolge war nun beliebig, und der Mensch soll hier nicht an letzter Stelle stehen. Ich weiß nur, dass Du mit jemandem auch ganz schnell wieder in die miese Stimmung geraten kannst, weil der oder die Andere vielleicht auch über diese Sache reden möchte.

Wähle also sehr bedacht.

Mach Dir Deine Welt doch schön – Bewahre Dir das Schöne

Was auch immer Du für Dich entdeckt haben könntest, oder von was auch immer Du weißt, dass es Dir immer schon gut getan hat: Bewahre es Dir.

Allzu schnell wirst Du sonst nämlich von dem, was ja sonst immer so „normal“ ist, erneut vereinnahmt. Lass das nicht zu; es hilft, dass Du Dich weiter mit dem Schönen befasst, den Blick darauf ausgerichtet hast und Dir immer wieder Gutes tust. Das Schöne und Gute sind übrigens zwei der wesentlichen Zutaten fürs relativ junge Leben.

In diesem Sinne: Viel Spaß mit den Magazin-Rubriken, die Du so magst!
(Und pssst… Du wirst hier dennoch wenig zu Mode und Beauty-Themen finden – das können andere Blogger viel besser!)

Was tust Du für Dich, wenn Dir die Nachrichten die Laune verderben? Ergibst Du Dich? Oder hast Du für Dich schon eine Idee entwickelt, dem zu begegnen? Schreib mir gerne einen Kommentar dazu!

Mode und Beauty oder Frauen wollen dann doch alles so wie immer

Mode und Beauty oder Frauen wollen dann doch alles so wie immer

Jetzt mal ehrlich, Mädels, wieso? Wieso wehrt Ihr Euch immer mal und lautstark gegen etwas, das Ihr Euch eigentlich dann doch wünscht? Und das noch in unserem Alter? Ja, da muss ich mal auf den Jahren herumreiten, die wir schon hinter uns haben, und die uns in meinen Augen doch auch einiges an Erkenntnissen gebracht haben sollten.

Du verstehst gerade nur Bahnhof? Das kann ich wiederum verstehen. Also mal alles auf Anfang: Ich stöberte vor ein paar Tagen im Netz, um mir bei meinen Blogger-Kolleginnen ähnlichen Alters ein paar Inspirationen zu holen. Das hat mich wiederum ganz schön auf den Boden der Tatsachen geholt und mich sehr nachdenklich gemacht.

Lies hier heute, dass wir uns im permanenten Widerspruch bewegen, diesen für uns noch nicht aufgelöst haben, und warum es die Aufgabe von uns selbst und niemandem sonst sein muss, es zu tun.

Immer noch verwirrt? Moment, Auflösung kommt gleich!

Mode und Beauty – Es lebe die Beständigkeit!

Es gibt eine Blogger-Kollegin, die sich im Sommer eine Auszeit gönnt und dies auch ankündigt. In dieser Zeit möchte sie sich auch ein paar Gedanken zur thematischen Ausrichtung ihres Blogs machen. Mit dieser Ankündigung verbunden stellt sie dann ihrer Leserschaft die Frage, welche Schwerpunktthemen sie sich im Blog wünsche.

Und was lese ich dann? Eine Leserin wünscht sich, „weiterhin Modetipps und inspirierende Outfits“ zu sehen, eine andere Frau schreibt, sie sei interessiert an „Modetipps für curvy Frauen“.

Tatsache ist, dass das Mode und Beauty bereits jetzt schon in den Frauen-Magazinen den größten Raum einnehmen – ich zähle mal frech die Werbeseiten, die für diese Themen verwendet werden, mit, denn auch die gibt es ja nicht ohne Grund.

Kommst Du nun darauf, was mich da gerade gedanklich einnimmt? Ich unterhalte mich tagtäglich mit Frauen, die sich wünschen würden, dass wir uns ein gutes Stück wegbewegen könnten von dem, was uns äußerlich ausmacht. Das Thema hatten wir ja schon auch hier.

Es ist immer wieder und aktuell besonders präsent – nicht erst seit dem Film „Embrace“, und wir ärgern uns, dass wir oft auf Äußere reduziert werden und uns das am Ende selbst noch antun (das Reduzieren). Wir ärgern uns, dass wir uns nicht schön finden, weil wir vermeintlich einen körperlichen Makel haben, und wir schauen, dass wir diesen Makel mit Kleidung verbergen (Ja, ich tue es auch).

So weit so schlecht.

Und wenn ich die Wünsche der Leserinnen des besagten Blogs kenne, soll bitte schön doch alles beim Alten bleiben? Oder wie jetzt?

Mode und Beauty – Alles schön oder was?

Wir Frauen mögen schöne Dinge: Ich liebe schöne Menschen (ha, erwischt, aber Schönheit ist für mich eine Kombination aus so vielem, und bei vielen als schön bezeichnete Menschen fehlt mir die Ausstrahlung, um es rund zu machen. Die wiederum entsteht, wenn ein Mensch zufrieden oder glücklich oder einfach aufgeräumt ist). Ich liebe schöne Landschaften, schöne, wertige Gegenstände, schöne Momente.

Wenn wir schöne Dinge mögen, ist es zulässig, dass wir uns schöne Mode und auch schön geschminkte Menschen anschauen, um es ihnen nachtun zu können. Das ist ok und darf auch so bleiben. Was mir nicht gefällt, ist die Ausprägung des Ganzen, und da stelle ich einfach mal die Frage, wie sich was verändern soll, wenn wir noch mehr genau davon sehen und haben wollen statt zu erkennen, dass es doch jetzt auch irgendwie schon genug ist.

Haben wir nun nicht ausreichend Magazine und Zeitschriften, Blogs und Webangebote, die Mode und Beauty präsentieren, Lösungen und Inspiration anbieten? Weiter gedacht frage ich mich dann eben auch, wie wir es ändern können, wenn wir selbst nicht einmal bereit sind, uns auf andere Wege zu begeben.

Mode und Beauty – Mach doch, was Du willst

Ich beobachte, dass in vielen Ü40-oder Ü50-Blogs Frauen ausschließlich ihr neuestes Outfit oder die aktuellste Erfahrung mit einem neuen Pflegeprodukt aufgreifen. Bei mir entsteht da leider der Gedanke: „Gehen Sie weiter; hier gibt es nichts zu sehen!“ Es sei jeder dieser Frauen zugestanden, dass sie sich gerne gut kleidet und dies auch anderen Frauen zeigen möchte. Jede soll doch bitte tun, was sie möchte. Und wenn eine Frau Freude daran hat, umso besser!

Dennoch: Wir sind doch viel mehr!

Es bleibt die Frage, warum wir uns öffentlich empören und selbst doch immer wieder das tun, was wir schon immer getan haben. Übertragen wir damit die Verantwortung auf Andere? Ist das bequemer? Oder wie jetzt?

Ja, es ist schwer, sich aus dieser Gedankenwelt heraus zu. Es bedeutet, immer wieder ganz bewusst eine andere Richtung einzuschlagen, es nicht zuzulassen, dass Du vereinnahmt wirst von dem, was sich für Dich sicher auch immer mal so ganz normal anfühlt. (Und schön kuschelig bequem ist, erst einmal, nicht wahr?)

Denk doch einfach mal darüber nach, was Dir Freude macht. Gibt es außerhalb dieser zwei Themen noch etwas Anderes?

Ja, gibt es. Es sind oft Themen, die Dich etwas mehr fordern, als Dich einfach schön zu kleiden und zu schminken. Es sind die Gedankengänge, die entstehen, wenn Du über Dich und Dein Leben nachdenkst. Du kannst nachdenken und etwas ändern. Du kannst auch so bleiben und nichts tun. Du kannst Dich aufregen oder ruhig bleiben. Ist alles Deine Sache!

Mode und Beauty – Was sonst?

Ich möchte es am liebsten schön haben in meinem Leben. Denn das macht mich glücklich. Dieses „Schönhaben“ beinhaltet so vieles: Einen Partner an meiner Seite, gute Freundschaften, angenehme Kollegen und Bekannte, die mich bereichern mit ihren Überlegungen. Erlebnisse, die mich bereichern. Gutes Essen und ein schönes Auto (ich bin halt ein Genussmensch).

Ganz schön Haase

Apropos Essen: Mode und Beauty langweilen mich auf Dauer. Jepp, damit habe ich es damit viel einfacher als viele von Euch. Ich habe mich eben noch nie so sonderlich für Mode und Beauty interessiert. Echt jetzt! Das ist so wie mit meiner nicht vorhandenen Lust auf Süßes. Also, ich kann da schon einmal Lust drauf haben, und ich liebe Kuchen. Und Eis. Aber nicht immer.

Also… Ich kann sehr gut auf etwas Süßes verzichten bzw. habe oft nicht das Gefühl, dass ich eine Süßigkeit brauche (insofern ist es ja kein Verzicht) – Schokolade ist also sehr sicher vor mir. (Wenn Du sie bei mir für schlechte Zeiten bunkern möchtest: Gerne! Du kannst recht gewiss sein, dass ich sie genau dort liegen lasse, wo ich sie zum ersten Mal hingelegt habe. Allerdings bin ich nicht immer alleine im Haus; ein gewisses Restrisiko bleibt also, so oder so.)

So ähnlich empfinde ich es bei Mode und Beauty. Ich verschlafe regelmäßig Trends, und wenn ich sie dann entdecke, sind sie meist schon Auslaufmodelle. Frag mich, was gerade angesagt ist: Ich habe keine Ahnung! Ich kaufe meine Klamotten, weil ich finde, dass sie mir stehen, und ich die Farbe mag. Viele Kleidungsstücke, die ich schon seit vielen Jahren im Schrank habe, trage ich immer noch. Noch Fragen? Fashion-Victim zu sein steht mir nicht gerade. (Mir geht es ziemlich am Allerwertesten vorbei, ein bestimmtes PIECE nicht zu besitzen.)

Glück gehabt, oder?

Mode und Beauty – In unserem Alter anders

Das Gute ist: Wir können etwas tun. Du kannst das, was Dich stört, in Deinem Rahmen verändern. Das Schlechte ist: Es verändert sich nur etwas, wenn Du es in dir veränderst. Da ist Keine von uns aus der Pflicht ausgenommen. Wir selbst sind es, die zulassen, dass vieles so bleibt, wie es ist. Oder eben nicht. Es wird zweifelsohne dauern, es wird anstrengend, und es wird auch mal unschön sein.

Vielleicht kann der Weg sein, dass wir uns mehr ums Erleben, als ums Konsumieren kümmern. Wobei auch Erlebnisse konsumiert werden können, und manche sind auch da auf einem sehr fragwürdigen Pfad, zu dem es auch etwas zu sagen gäbe. Aber nicht heute.

Mir wird es womöglich leichter fallen, mich aus diesem Mode und Beauty-Widerspruch zu begeben (siehe oben). Und doch mache ich es mir nicht leichter, im Gegenteil. Ich bin mir meiner eigenen Widersprüchlichkeit bewusst und werde weiter dranbleiben, sie aufzulösen.

Machst Du mit?

Schreib mir gerne einen Kommentar, was Dir zum Thema einfällt. Ich freue mich auf gedankliche Inspiration.

Warum Du Deine Grenzen ziehen und diese kommunizieren solltest

Warum Du Deine Grenzen ziehen und diese kommunizieren solltest

Bist Du ein Mensch, der gegenüber anderen Menschen Grenzen ziehen kann, und tust Du das auch immer und direkt? Grenzen zu erkennen fällt mir leicht, und ich wahre die der Anderen – hoffe ich zumindest. Bei meinen eigenen lasse ich doch öfter und aus Gründen Grenzüberschreitungen zu. Das wäre an sich ja nicht so schlimm, wenn andere Menschen daraus nicht schließen würden, dass sie sich dauerhaft mir gegenüber weiterhin innerhalb meiner Grenzen unangemessen verhalten können.

Erfahre heute mehr zu dem Thema Grenzen ziehen, und dass Du das auch im relativ jungen Alter noch lernen und ausbauen kannst.

Grenzen ziehen – Das Erkennen der Überschreitung

Erst einmal solltest Du natürlich in der Lage sein, zu erkennen, dass ein anderer Mensch eine Grenze in Deine Richtung überschritten hat. Diese Grenzen sind ja auch relativ.

Es ist wesentlich, dass jede Sache, in der es auch darum geht, respektvoll und auf Augenhöhe mit Dir umzugehen, es auch wert sich, dass Du Dich darum kümmerst. Es ist auch wichtig, dass Du es tust, um den Respekt vor Dir selbst nicht zu verlieren.

Das gilt für jeden Lebensbereich.

Ganz schön Haase

Ich muss für mich immer abwägen, ob ich mir nun die Mühe zu etwas mache, oder ob es die Sache nicht wert ist. Leider trägt meine Einstellung, manchen Dingen nicht allzu viel Raum zu geben nicht immer dazu bei, dass ich einigen Themen die richtige Priorität gebe.

In einer geschäftlichen Angelegenheit musste ich vor kurzem eine Ansage machen. Ich hatte die Wahl zwischen Klartext reden und zu riskieren, dass sich die Geschäftsbeziehung auflöste, oder dem Akzeptieren einer unverschämten Bemerkung mir gegenüber mit dem offensichtlichen Risiko, dass man mit mir weiter so umgehen würde.

Ich habe mich für die Ansage entschieden. Es war ganz klar, dass ich hier Grenzen ziehen musste. Das Risiko war dennoch hoch, aber ich hatte entschieden, dass ich die Sache dennoch nicht auf sich beruhen lassen könne. Und ich wurde überrascht damit, dass ich mein Gegenüber bei mir spontan und mehrmals glaubhaft entschuldigt hat.

In geschäftlichen Angelegenheiten fällt es mir oft viel leichter, Grenzüberschreitungen nicht zuzulassen.

Im privaten Umfeld gibt es tagtäglich Grenzüberschreitungsversuche. Es hat viel damit zu tun, was ein anderer Mensch über Dich weiß, und ob er das respektiert.

Im geschäftlichen Umfeld können viele Geschäftspartner nicht so viel über Dich wissen. Da werden Grenzen also ganz anders festgestellt und auch ausgetestet.

Wichtig ist hier, dass Du erkennst und unterscheidest, ob es um eine Grenzüberschreitung geht, oder ob eine reine Unachtsamkeit vorliegt. Über Beides kannst Du Dein Gegenüber informieren.

Grenzen ziehen – Sprich an, wo Deine Grenze überschritten wurde

Ich bin gerne pünktlich und tue einiges dafür, dass ich meine Termine einhalte. Es kommt sehr selten vor, dass ich zu spät komme und noch seltener, dass ich die Verspätung dann nicht ankündige. Es geht hier nicht um ein paar Minuten, und doch ist die Frage erlaubt, wo die Grenze anfängt und die Überschreitung erreicht ist.

Nun gibt es ja Menschen, die es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen. Für sie ist es normal, dass sie nicht pünktlich erscheinen. Und ich meine damit, dass sie meist mindestens eine Viertelstunde zu spät kommen, eher mehr, dies aber auch nicht ankündigen. Interessanterweise schaffen sie es pünktlich zum Flieger oder zur Bahn oder auch zu einem Konzert. Aber im privaten und auch geschäftlichen Umfeld kommen sie oft viel zu spät. Manche entschuldigen sich nicht einmal dafür und einige „spielen“ auch gerne mit ihrer Unfähigkeit, so in der Art „Du weißt ja, dass ich es nie schaffe…“.

Fest steht: Wenn ich es schaffe, pünktlich zu sein, kann es ein anderer Mensch auch schaffen. Auch jemand, der länger für etwas braucht, wird in der Lage sein, sich dafür so viel Zeit freizuhalten, dass er – wenn er einen Termin vereinbart hat – diesen auch halten kann. Dafür gibt es keine Ausrede. Und lustig ist es schon gar nicht, einen anderen Menschen warten zu lassen und ihm damit Lebenszeit zu nehmen. So sehe ich das.

Insofern ist es also auch in diesen Fällen wichtig, zu äußern, dass Verspätungen, die immer wieder vorkommen, absolut nicht akzeptabel sind.

Grenzen ziehen – Konsequenzen bei Nichtbeachtung

Wenn Du nun feststellst, dass sich ein anderer Mensch dennoch nicht an die Einhaltung Deiner Grenzen halten möchte, musst Du eine Entscheidung treffen. Du kannst akzeptieren, dass die Grenzüberschreitungen fortgesetzt werden. Du kannst aber auch entscheiden, dass Du das nicht akzeptieren wirst.

Es ist wichtig, dass Du hier ganz klar mit Dir bist. Denn die Akzeptanz der permanenten Grenzüberschreitung kann dazu führen, dass der Andere von Dir denken könnte, dass er es mit Dir so halten könnte, und er Dich mit Deinen Wünschen nicht ernst nehmen müsste.

Ich finde, dass hier das Thema Pünktlichkeit gut als Beispiel taugt. Denn mit welchem Grund mache ich überhaupt Termine, die nicht eingehalten werden? Es ist doch dann sinnlos, eine Uhrzeit zu vereinbaren. Dann wäre die Lösung doch eher, dass jemand beispielsweise „im Laufe des Nachmittags“ mal vorbeischaut. Das kannst Du so halten, wenn Du es für Dich als Lösung akzeptieren kannst.

Du kannst aber auch entscheiden, dass Dir diese Lösung nicht liegt. Insofern kannst Du ganz deutlich machen, dass Du bei Nicht-Einhaltung eben auch nicht zur Verfügung stehst. Das gilt im Übrigen auch im beruflichen Zusammenhang. Das darfst Du auch Deinem Vorgesetzten so sagen, denn wenn ein gewisser Rahmen nicht passt, müsstet Ihr am Ende wohl noch ganz andere Gespräche führen.

Grenzen ziehen – Tue es auf Deine Weise, aber tue es!

Wenn Deine Grenze überschritten wurde, und Du befürchtest, dass ein anderer Mensch dies nicht verstehen könnte, und es so womöglich eine Spannung auszuhalten gilt, dann versuche, die Spannung auszuhalten. (Ich kann da ganze Gesangsbücher von singen!!! Ist so gar nicht mein Ding).

Die Alternative wäre nämlich, dass Du Dich permanent unwohl fühlst. Und hey, wir sind doch hoffentlich jetzt in dem Alter, dass wir uns möglichst oft gut und wohlfühlen mögen. Also: Sprich an, was Dich bewegt, kläre es und gehe hoffentlich mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch, weil Du es für Dich getan hast.

Ein kleiner Tipp: Ich kann einige Situationen besser schriftlich klären, weil ich so in der Lage bin, meine Worte in Ruhe zu wählen. Außerdem schlafe ich über manche Situation auch lieber noch eine Nacht darüber (das ist wiederum ein anderes, ganz eigenes Thema), bevor ich sie kläre.

Außerdem versuche ich das alles auch mit einem inneren Lächeln zu erledigen. Das geht! Denn wenn Du Dich ärgerst und reinsteigerst, tust Du Dir vor allem selbst weh. Womöglich kannst Du dann auch nicht sachlich argumentieren. Dennoch solltest Du auch ganz deutlich und klar, ohne Schnickschnack sagen, was Sache für Dich ist.

Suche Dir da bitte den Kommunikationsweg, der für Dich der beste Weg ist. Und mache es auf Deine Art.

Oft ist die Reaktion viel positiver, als Du es erwartet hast.

Erzähle mir gerne von einer Situation, die Du erlebt hast und von dem, was Du getan hast. Und auch davon, was danach dann war. Her damit in die Kommentare!

Warum Du offen für Neues sein solltest

Warum Du offen für Neues sein solltest

Vielleicht hattest Du bisher ein gutes Leben. Sei froh darum. Ja, wirklich. Es ist so wichtig, auch mal dankbar zu sein.

Vielleicht hat Dich das Leben aber auch gebeutelt, und Du warst nicht bereit, aufzugeben. Dann klopf Dir da mal auf die Schulter und sieh, was Du für Dich geleistet hast, um weiter zu machen.

Vielleicht hast Du aber auch schon aufgegeben. Dann rate ich Dir, dass Du damit aufhörst, wenn es Dir irgendwie möglich ist. Mit ganz wenigen Ausnahmen gibt es immer Wege.

Heute erfährst Du, warum es immer mal wichtig ist, innezuhalten mit dem Willen, voranzugehen. Außerdem erzähle ich Dir, wie Du den vielen wunderbaren neuen Themen erst einmal Raum geben kannst, ohne Dich gleich zu verausgaben.

Offen für Neues – Bist Du zufrieden mit dem Leben, das Du führst?

In unserem Alter dürfen wir durchaus mal zurückblicken und schon ein kleines Resümee ziehen. Was war gut, was war schlecht, was ist gut, und was ist im Moment nicht ganz so gut. Mal ganz davon abgesehen, dass wir das eigentlich viel öfter tun sollten, als wir es dann doch tun werden.

Ich erfahre immer wieder, dass die Menschen eher nicht so ganz zufrieden sind. Dafür gibt es viele Gründe. Ich bin der Meinung, dass wir durchaus auch einmal zufrieden sein dürfen, ohne uns in der derzeitigen Situation – wenn sie denn gut ist – allzu bequem einzurichten. Denn das Nicht-Stillstehen-Wollen hat ja auch irgendwie was mit der permanenten Entwicklung zu tun, der wir unterworfen sind. Heutzutage bist Du nie fertig, und Du wirst es auch in Zukunft nicht sein. Nie. Und das ist nichts, was Dich frustrieren sollte.

Du kannst immer entscheiden, an welcher Stelle Du noch weitermachen möchtest oder an welcher Du aufhörst, weil es keinen Sinn mehr macht, oder weil mehr eben nicht immer mehr ist. Irgendwann ist es dann auch so, dass wir uns darüber bewusst sein sollten, dass wir es eben nicht schaffen werden, noch alles erreichen zu können, alles gesehen zu haben, alles erlebt zu haben. Und in dem Moment dürfen wir auch mal ganz kurz betrübt sein. Aber eben nur ganz kurz. Denn das sind Tatsachen, denen wir uns stellen müssen. Es hilft nichts, über sie allzu lange zu grübeln.

Viel wichtiger wäre es, nun die Prioritäten zu setzen. Was ist Dir wirklich wichtig? Wir haben auch schon jetzt keine Zeit zu verschenken. Das hatten wir nie, aber in jungen Jahren sei es uns zugestanden gewesen, dass wir uns darüber keine großen Gedanken gemacht haben. Also schau Dir Dein Leben an. Das, was Du hast und das, was Du haben willst. Prüfe, ob es Themen sind, für die es sich lohnt, Prioritäten zu setzen und andere Themen dafür zu vernachlässigen. Hol Dir die Themen in Dein Leben, die Dich bereichern. Die, die Dich lächeln und Dich gutfühlen lassen, vor allem innerlich.

Offen für Neues – Schau hin

Das kann ruhig etwas sein, dass Dich fordert, denn es geht nicht immer darum, dass alles so einfach zu sein hat. Oder leicht. Aber natürlich müssen wir es uns auch nicht schwermachen, nur damit es schwer ist. Wir haben die gesamte Bandbreite an Themen, für die wir uns noch stark machen können. Und wenn es nicht einfach ist, und Du darüber Stärke erlangst und sie tief in Dir spürst, wirst Du auch sehen, wie wunderbar sich das anfühlt. Dann strahlst Du von innen heraus. Du wirst Menschen kennen, die so erstarkt sind, und die dieses ganz gewisse Etwas haben.

Probiere Dich aus, probiere einen anderen Lebensstil. Oder suche Dir neue Bekanntschaften, die sich um ein Thema kümmern, das Dir bisher fremd war. Geh raus, oder suche mal die Abgeschiedenheit, weil Du noch nie dazu gekommen bist. Und schau, wie es Dir damit geht. Betrachte Dich, ob es Dir guttut. Bleib eine kleine Weile in dieser neuen Umgebung und entscheide dann erst, ob Du dort bleiben möchtest. Denn vieles muss erst gut werden, weil vieles am Anfang erst einmal nicht so rund läuft.

Genieße das Gefühl, Dich auf unbekanntes Terrain begeben zu haben. Du wirst spüren, dass es nur am Anfang ungewohnt ist, dann wird jeder Schritt in der neuen Umgebung auch einer sein, der Dich wiederum in bekanntes Terrain führt. Ein Terrain, das Du Dir selbst erobert hast!

Offen für Neues – Dranbleiben

Mach weiter damit. Und mit den anderen neuen Themen, die Du Dir sorgsam auswählen solltest. Vergiss dabei nicht, dass Du auch mal Ruhe benötigst. Zwischendurch und immer mal wieder. Ein gesundes Maß an Neuem, verbunden mit dem Altbewährten, Guten. Das ist eine wunderbare Kombination, die sich so gerne in Dein Leben schleichen möchte, wenn Du es denn zulässt und etwas dafür tust.

Ganz schön Haase

Ich entdecke immer wieder Themen, die mich interessieren. Ganz oft im Internet, während ich eigentlich auf der Suche nach etwas Anderem bin. Dann speichere ich mir den Link zum neuen Thema in meinem Browser in meinen Lesezeichen unter der Rubrik „Ausprobieren“. Das hat den Grund, dass ich mich nicht sofort von meinem eigentlichen Tun ablenken lassen möchte. (Dieses Nicht-Ablenken-Lassen ist allerdings eine der schwersten Aufgaben kann ich Dir sagen…!)

In meiner persönlichen Rubrik „Ausprobieren“ gibt es schon viele Links, und auch diese werde ich womöglich nicht mehr alle berücksichtigen können. Aber das hält mich nicht davon ab, immer mal wieder dort reinzuschauen und mir eines der gesammelten Themen raus zu picken. Und dann geht es los! Es ist immer wieder spannend und so bereichernd!

Du kannst Dir natürlich auch ein schönes Notizbuch anlegen. Notiere Dir, was Du noch machen möchtest. Klebe Bilder dazu ein. Erstelle Dir einen Fundus von all dem, was Du derzeit noch interessant finden könntest, was aber aktuell nicht die höchste Priorität hat. Schon beim Basteln kannst Du diese innere Freude, auf das, was kommen mag, fühlen.

Schaffe Dir ein Medium, in dem all diese Themen gesammelt sind. Du bestimmst selbst, wann Du Dir welches Thema herausgreifst.

Sei offen für Neues – gerade in den nicht so guten Zeiten

In den Momenten, in denen Du fühlst, dass etwas gerade nicht so rund läuft in Deinem normalen Leben: Nimm Dein Medium. Schlag nach, was da noch alles auf Dich wartet. Freue Dich darauf. Du wirst sehen, dass sich Deine Stimmung zum Positiven verändern wird.

Ich habe für so einiges auch meine Sammlung erstellt. Erfahre demnächst mehr zu dem, was noch auf mich wartet und auch zu dem, was ich derzeit an neuen Wegen gehe. Vielleicht hast Du ja Lust, mich auf einem dieser Wege zu begleiten?

Schreibe mir gerne, auf welchen Weg Du Dich gerade aufmachst. Oder schreibe mir, was Du für ganz bald geplant hast. Oder hast Du auch schon eine Sammlung? Erzähle mir davon! Ich bin sehr gespannt!

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