Kennst Du das? Deine Waschmaschine hat ihre Arbeit verrichtet, und ein Signalton weist nun unüberhörbar darauf hin, dass sie mit ihrem Waschgang fertig ist.

Es ist ja grundsätzlich eine gute Sache, dass ein Signal ertönt, dass die Wäsche nun entnommen werden kann.

Allerdings frage ich mich, was sich die Konstrukteure dabei gedacht haben:

Ganz schön Haase

So eine Waschmaschine ist echt ein praktisches Gerät. Man stopft die Wäsche hinein, gibt das Waschmittel dazu, schaltet ein und wartet die Waschzeit ab. Wenn ich den Schleudergang wahrnehme, weiß ich schon, was mich demnächst erwartet. Zunächst einmal ist Ruhe. Himmlische Ruhe. Noch.

Dann piept an der Waschmaschine das Signal, dass der Waschgang nun beendet ist. Dieses Signal ertönt dreimal.

PIEP-PIEP-PIEP!
(„Hallo, ich bin fertig!“)

Nach einer halben Minute ertönt dieses Signal erneut.

PIEP-PIEP-PIEP!
(„Hallo…! Ich… bin…fertig…!!!“)

Nach einer Minute gibt es noch einmal ein Signal:

PIEP-PIEP-PIEP!
(„HALLO, ICH BIN FERTIG!“)

Das wiederholt sich ichweißnichtwieoft und in einer Frequenz, die ich als pure Belästigung empfinde. Was die Maschine an Druck aufbaut!

Gedankensalat – Waschmaschinen-Terror – Überlegungen

Meine Waschmaschine steht im Keller. Ich könnte also durchaus dazu beitragen, dass ich diese Belästigung nicht mitbekomme. Tür zu, und ich höre nichts mehr. Welchen Sinn die Benachrichtigungsfunktion (um es mal nett auszudrücken) dann haben könnte, ist mir allerdings dann auch nicht klar.

Ich verstehe den Sinn nicht, dass sie mich mit Dauer-Gepiepe nervt. Denn es gibt zwei Möglichkeiten: Ich verpasse das erste Signal und weiß somit nicht, dass die Wäsche nun entnommen werden könnte. Dann wäre ein weiteres sinnvoll.

Oder: Ich höre das Signal, ignoriere es aber bewusst. Dann bräuchte ich kein weiteres.

Wenn ich es nur überhört hätte, wäre ein zweites Signal nach Ablauf einiger Zeit dann eine Option.

EINES! Ein Erinnerungs-Signal sozusagen. Und meinetwegen dann auch noch eines nach einer halben Stunde. Und dann stündlich. Aber das, was ich da immer höre (und nein, ich renne nicht gleich runter und gebiete dem Einhalt), kann ganz schön nerven.

Also gebe ich irgendwann dann doch nach und befreie die Wäsche aus ihrem Edelstahl-Gefängnis.

Gedankensalat – Waschmaschinen-Terror – keine Lösung?

Und irgendwie fühle ich mich genötigt. Kennst Du das? (Falls jemand den schlauen Tipp haben sollte, dass dieses Signal ausschaltbar sei: Weiß ich, aber so ganz ohne kann ich dann auch nicht…). Genötigt sein hat mit einem selbstbestimmten Leben nun leider nicht ganz so viel zu tun.

Was ich mit all dem hinterfragen mag, ist der Sinn und Zweck des Piep-Signals in der beschriebenen Ausprägung. Für mich ist keiner erkennbar.

Weiß da jemand mehr? Dann her damit im Kommentar!

Ich bin dann erst einmal wieder im Keller… Da piept es nämlich irgendwo.

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