Weihnachten einfach gemacht. Fang an!

Weihnachten einfach gemacht. Fang an!

WAS? Jepp. Es könnte die richtige Zeit sein, Dich vorzubereiten. Genau das ist Weihnachten einfach gemacht. Fang an!

Stopp! Jetzt denke aber nicht gleich in die falsche Richtung!

Ich liebe die Vorweihnachtszeit mit den Weihnachtsmärkten, den Lichtern, der heimeligen Stimmung… Ich liebe dann die Kälte, den Schnee (wenn er denn mal da ist) und sogar ein bisschen die Dunkelheit (aber nur ein kleines bisschen), weil nur dann die Lichter ihre Kraft zeigen.

Heute empfehle ich Dir, dass Du jetzt schon damit beginnen solltest, gewisse Planungen voranzutreiben, damit Du die Vorweihnachtszeit und das Fest an sich entspannt angehen kannst. Lies heute davon, was Du heute schon tun kannst, damit es Dir später – in der Zeit, in der Du genießen möchtest – bessergeht.

Weihnachten einfach gemacht. Fang an! Aber bloß nicht zu früh…

Ein Widerspruch könnte man meinen. Ich meine es aber so, wie ich es geschrieben habe, und wie immer ist das Ergebnis ziemlich individuell.

Denn auch wenn wir alle (oder fast alle) mehr oder weniger Weihnachten feiern (da fängt es ja dann schon an), sind wir mit den Vorbereitungen anders beschäftigt.

Wenn Du zu Deiner Familie fährst, um Weihnachten zu feiern, könnte es sein, dass Du einen Vorteil hast. Es kommt natürlich sehr darauf an, wie sehr Du in die Aktivitäten eingebunden bist. Oder Dich einbinden lässt.

Bist Du aber diejenige, bei der die Familie feiert, sieht es auch schon ganz anders aus. Allerdings hast Du in dem Fall die Fäden in der Hand. Ich weiß aber, dass das viele nicht ganz so locker sehen können.

Wenn Du also viel vorzubereiten hast, kannst Du in der Tat nicht früh genug mit der Planung anfangen, damit es später etwas angenehmer für Dich wird. Es fühlt sich auch für mich ein bisschen schräg an, jetzt schon an Weihnachten zu denken. Aber jetzt ist es in der Tat auch schon gar nicht mehr ganz so früh.

Denn einiges hättest Du besser schon geplant oder sogar erledigt, um in der schönen Zeit mehr Zeit für Dich und außerdem einen Puffer zu haben.

Ich arbeite ja in Projekten, und da sind Pufferzeiten wichtig. Dass sie heute fast nicht mehr als solche geplant werden, ist eine andere Sache. Aber wenn Du Dein Projekt planst – und Weihnachten ist (leider) eines (geworden) – kannst Du selbst bestimmen, ob und wie viele Pufferzeiten zu vorsiehst.

Weihnachten einfach gemacht. Fang an! Wie Du Dich gedanklich einstimmen kannst

Da ich vor einigen Jahren schon erkannt habe, dass diese Zeit gut ist, um genutzt zu werden, habe ich mir einige Gedanken dazu gemacht.

Dazu gehören auch diese: Der Gedanke an Herbst hat so ein ganz kleines Bisschen seinen Schrecken verloren. Wir freuen uns noch über die wärmeren Sonnentage, die uns der Oktober beschert hat und wissen gleichzeitig, dass wir für die grauen Tage gerüstet sind.

Du kannst Dich ab jetzt mit den schönen Seiten dieser Jahreszeit beschäftigen. Du hast vielleicht schon überlegt, wie schön ein Kaminfeuer am Abend sein kann (Ich habe meinen Kamin am Wochenende für die Saison eingeweiht; das war traumhaft kuschelig!).

Vielleicht wird Dir heimelig bei dem Gedanken, die dunklen Abende mit Kerzenschein zu erfüllen. Der Gedanke, gemütlich zu Hause verbringen zu können, ist nun auch sehr angenehm geworden. Der Sommer fordert ja doch eher, dass wir das Haus verlassen, um draußen zu sein. Im Moment zieht es mich mehr nach drinnen.

Spätestens jetzt also könntest Du Dich mit Weihnachten etwas intensiver beschäftigen. Der Abstand zu den Feiertagen ist noch groß, und das hat Vorteile. Wir haben das Gefühl, dass wir noch viel Zeit haben, und wir sind deshalb noch entspannt.

Nun gilt es, dass Du Dir diese Entspannung bewahrst.

Weihnachten einfach gemacht. Fang an! Was Du jetzt schon tun kannst

Schaffe Dir doch jetzt schon ein Medium, mit dem Du Deine Liste pflegen kannst. Alles, was Dir einfällt, schreibst Du dort auf. Unsere Smartphones bieten die Möglichkeit, oder Du nutzt ein Notizbuch dafür.

Wenn Du dann einmal in der Woche darüber nachdenkst, wann Du das, was Du Dir aufgeschrieben hast, umsetzen möchtest oder musst, bist Du ein gutes Stück vorwärtsgekommen. Das nennt sich Planung und ist hier sehr hilfreich. Trag Dir wichtige Termine dort ein, wo Du Deine anderen Termine führst. Was Du schon erledigen kannst, erledige am besten sofort oder sehr zeitnah. Alter Prioritäten-Trick. Kennst Du womöglich.

Schau Dir gleichzeitig an, wie gut gefüllt Dein Kalender womöglich jetzt schon ist.

Ganz schön Haase

Ich bin derzeit viel geschäftlich auf Reisen. Da werde ich in den nächsten Wochen kaum Zeit haben, zu Hause etwas zu erledigen. Das heißt, dass ich entweder einiges unterwegs erledigen oder es nicht nur gedanklich aus meinen Aufgaben streichen muss.

Was ich schon erledigt habe, ist dies:

Meine Frisör- und Kosmetiktermine sind fest vereinbart bis zum Jahresende. Meinen Frisörtermin vor Weihnachten habe ich bereits im August vereinbart, und da war der Kalender des Salons schon gar nicht mehr sooooo leer.

Eben weil ich geschäftlich viel unterwegs sein werde, werden bestimmte Treffen vor Weihnachten unter der Woche nicht stattfinden können. Das ergibt sich aus der Situation und ist somit auch schon geplant. Das entspannt auch ein wenig.

Es bleiben somit für mich nur noch mir wichtige Treffen übrig, die mir Freude bringen. Da gehört der Weihnachtsmarkt-Besuch mit meiner besten Freundin genauso dazu wie ein Gans-Essen, das jährlich mit ehemaligen Kollegen, die ich sehr schätze, stattfindet. Und genau in dieser Bandbreite bewegt sich das, was sonst noch sein kann, auch.

Ich habe vor ein paar Wochen auch bereits Weihnachtsgeschenke gekauft. Sie sind nicht vollständig, aber ich habe damit angefangen, weil es sich gerade so ergeben und für mich gepasst hat. Und ich bleibe da gerade dran.

Das fühlt sich unglaublich gut an!

Weihnachten einfach gemacht. Fang an! Entspanne Dich!

Auch wenn es nun vielleicht nicht so wirkt wie ein Entspannungsprogramm: Wenn Du es richtig angehst, könnte es eines werden. Du hast JETZT und in den nächsten Wochen ein bisschen mehr Arbeit in dem Zeitraum, in dem es noch ruhiger ist. Wichtig ist, dass Du das alles nun nicht umkehrst und Dir damit dann Stress machst. Es ist ebenso wichtig, dass Du Dir Entspannung verschaffst, wie Du es hoffentlich immer für Dich tust. (Gönn Dir immer mal einen Luxus-Moment – Machst Du das auch?)

In den letzten Wochen vor Weihnachten könntest Du somit viel entspannter sein. Stell Dir mal vor, Du hättest in vier Wochen schon fast alles erledigt, was erledigt werden kann. Fühlt sich das nicht schon super an? Das alleine entspannt schon ungemein!

Weihnachten einfach gemacht. Fang an! Ja, was denn alles?

Von meinen Frisör- und Kosmetikterminen habe ich ja schon erzählt. Was gibt es sonst noch? Nun, es wäre ja schon einmal gut, wenn Du für Dich wissen würdest, wo und mit wem Du feiern möchtest.

Solltest Du zu Deiner Familie fahren, könntest Du schon einmal Fahrkarten und Platzreservierungen bestellen. Vielleicht musst Du auch irgendwo nach einer Unterkunft schauen. Mache es jetzt schon!

Wenn Deine Familie zu Dir kommt, könntest Du nach Rezepten schauen, nach denen Du kochen möchtest und Dir auch dafür schon Einkaufslisten anlegen. Manches gute Essen will auch schon frühzeitig bestellt werden, weil es davon nicht so viel gibt. Ein Probekochen mit der Möglichkeit, das Menü dann doch umzustellen, bietet sich auch an.

Und wenn Du in ein Restaurant gehen möchtest, wird es höchste Zeit, dafür einen Tisch zu reservieren.

Wenn Du Geschenkideen hast, die Du basteln möchtest, dann mache Dir auch dafür einen Plan. Die Tage des grauen Herbstes eigenen sich perfekt zum Basteln!#

Es gibt noch einige Dinge mehr, die Du jetzt erledigen kannst. Lies in den nächsten Artikeln mehr davon. Dennoch gilt: Was Du erledigt hast, hast Du erledigt!

Ich habe vor einigen Jahren zum Thema „Weihnachten einfach gemacht“ ein kleines Büchlein verfasst, das Du erwerben kannst. Wenn es Dich interessiert, schreib mir gerne eine Mail.

Wie hältst Du es mit Weihnachten? Bist Du schon bereit, Dich vorzubereiten? Schreib mir dazu gerne einen Kommentar und auch, was Du schon erledigt hast.

Schlechte Laune haben darfst Du. Aber willst Du das?

Schlechte Laune haben darfst Du. Aber willst Du das?

Schlechte Laune macht sich gerne breit; sie lauert hinter jeder Gefühlsecke (weiß ich), und auch sie hat natürlich ihre Berechtigung. Die Frage ist nur, wie viel Bedeutung und Gewicht Du ihr zumisst und zugestehst.

Lies heute davon, dass Du so viel schlechte Laune haben darfst, wie Du es für Dich als angemessen empfindest. Ich hinterfrage aber auch, warum Du das überhaupt so möchtest. Damit möchte ich Dich zum Nachdenken bringen.

Schlechte Laune – Tage an denen es schwer ist, die Contenance zu bewahren

Wenn ich wählen könnte, hätte ich am liebsten immer nur gute Laune. Und meist habe ich sie auch. Ha! Es lebt sich sehr gut damit, und jeder Tag, jede Minute ist damit so angenehm wie ein Tag am Meer (ok, ein Tag am Meer ist noch einmal mehr, aber es geht ja darum, hier ein schönes Bild zu schaffen).

Ab und an gerate ich aber auch in die Falle: Da jammern ein paar Menschen um mich, und ich lasse mich anstecken oder mitnehmen. Puh, wenn ich da nicht sofort auf mich achte, kann es schwer sein, mich nicht runterziehen zu lassen! Ich will da nämlich nicht sein. Und das ist das, was Du Dich auch immer mal wieder fragen solltest: Willst Du so sein, wie Du im Moment bist?

Aber nicht falsch verstehen: Es ist ok, wie Du bist. Ja, es ist kompliziert oder eigentlich ganz einfach: Ich rate Dir, die Herrscherin über Deine Empfindungen zu bleiben. So erklärt sich das mit dem OK-Sein ganz von alleine.

Ganz schön Haase

Ich merke es selbst gar nicht so oft, weil gute Laune für mich so „normal“ ist: Ich bekomme von den Menschen um mich auch ganz oft wunderschöne Rückmeldungen zu meiner Laune. Eine davon ist schlicht und ergreifend „Du hast IMMER so gute Laune!“. Nun ist das gar nicht so. Ich habe auch mal nicht so gute Laune. Aber ich habe diese eben eher selten. Ich teile meine schlechte Laune auch nicht unbedingt mit anderen Menschen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Ich mache sie mit mir aus, denn in den allermeisten Fällen hat sie ja auch nur mit mir zu tun. Außerdem möchte ich sie nicht in die Welt tragen.

Wenn ich also mal wirklich schlechte Laune habe und beispielsweise einkaufen gehe, bin ich weiterhin gewohnt herzlich mit den Menschen, denen ich begegne – es sei denn, die kommen mir unfreundlich. Dann allerdings gibt es eine Ansage, die sich gewaschen hat. Was wiederum an meiner in mir noch vorhandenen schlechten Laune liegt. Sonst würde ich über so etwas einfach hinwegsehen.

Ich sage ja: Rosarote Wattebausch-Welt!

Das Interessante ist: Wenn ich herzlich mit den anderen Menschen beim Einkaufen umgehe, verschwindet die schlechte Laune meist wie von selbst. Und bevor jetzt Einwände kommen, dass meine Herzlichkeit aufgesetzt ist: Ich bin so. Das ist nicht aufgesetzt. Wenn ich nur Freundlichkeit aufsetze (Herzlichkeit kann ich nicht aufsetzen), dann sieht man mir das an. Da bleibt kein Platz für mehr. Das fühlt sich sogar für mich so schräg an, dass ich glaube, dass ich in dem Fall nur Grimassen ziehe.

Schlechte Laune ist eine Frage der Aufmerksamkeit – gute Laune ist es auch

Wenn Du ein bisschen darin geübt bist, Dich zu beobachten und einiges an Dir zu verändern oder auch gut zu finden, dann hast Du sicher schon bemerkt, dass Du schlechte Laune auch schon bekommen hast, weil andere Menschen Dich mit ihrer eigenen angesteckt haben.

Bist Du schon einmal mit schlechter Laune aufgewacht? Ich meine nicht den Moment, an dem Du Dich das erste Mal kurz nach dem Aufwachen ärgerst und da nicht mehr so recht rauszukommen vermagst. Damit meine ich wirklich den Moment, an dem Du die Augen aufschlägst.

Ich behaupte jetzt, dass ich noch nie mit schlechter Laune aufgewacht bin. Hey, das hat doch etwas zu bedeuten! Und ich bin sicher, dass es bei Dir genauso ist.

Wenn wir schlafen, haben wir also eher keine schlechte Laune. Wir haben sie, wenn wir wach sind. Gleichzeitig haben wir, wenn wir wach sind, auch die Möglichkeit, zu entscheiden, ob wir gut- oder schlechtgelaunt durch den Tag gehen.

Diese Entscheidung kannst Du aber nur treffen, wenn Du Dir über Deinen Zustand im Klaren bist. Hier kommt die Aufmerksamkeit ins Spiel. Statt einfach nur so nebenbei etwas zu empfinden, könntest Du mal beobachten, wie Du gerade so drauf bist.

Schlechte Laune kannst Du den Zutritt verweigern

Wenn Du feststellst, dass Du da nun schon ein ganz schönes Stück in die schlechte Laune hineingeraten bist, versuche mal kurz Luft zu holen. Für Dich ganz alleine. Überlege, ob diese Laune gerechtfertigt ist. Ist sie es, dann lass sie, wo sie ist. Wenn Du aber feststellen solltest, dass sie gerade keine Berechtigung im jetzigen Moment hat, dann schick sie fort!

Es ist nicht viel leichter gesagt als getan. Es ist eine Frage der Übung. Du kannst von jetzt auf sofort gute Laune bekommen, genauso wie Du von jetzt auf sofort schlechtgelaunt sein kannst. Wieso sollte es anders herum nicht funktionieren? Naaaaa? Eben!

Schick die schlechte Laune also vor die Tür. Dafür gibt es Werkzeuge, die Du nutzen kannst. Denk beispielsweise genau in dem Moment des Nachdenkens an ein ganz wunderbares Ereignis, an dem Du teilgenommen hast. Oder lege Dir gute Musik auf, von der Du weißt, dass sie Dir immer gute Laune gebracht hat. Oder schau Dir ein Katzenbild an (es geht natürlich auch mit einem Hund, Deinem Patenkind, Deinem Herzensmenschen oder…).

Alternativ gehe vor die Tür und begib Dich unter gut gelaunte Menschen.

Schlechte Laune adé – gute Laune willkommen!

Wenn Du die gute Laune in Dich lässt, hat die schlechte Laune keinen Platz mehr. Du kannst ja nur eines: Entweder schlecht- oder gutgelaunt sein! Wenn Dir also Dein Werkzeug geholfen hat, Dir die gute Laune zu bringen, dann hat die andere Laune gar keine Chance mehr und muss bleiben, wo auch immer sie sich dann hinbegeben hat!

Im Übrigen habe ich Dir nicht einfach mal so nebenbei von den gutgelaunten Menschen erzählt. Wenn Du welche kennst, suche deren Nähe, so oft Du nur kannst. Ich kenne Menschen, deren gute Laune so was von ansteckend ist, dass selbst ich noch was mitnehmen kann. Sie befinden sich auf einem extrem hohen Gute-Laune-Level.

Wenn Du wenige Menschen kennst, die vor guter Laune sprühen, ändere es. Ja, meine ich mal wieder so. Wenn ich also wieder ans Einkaufen denke: Ich habe mir eine Auswahl an Geschäften geschaffen, in denen diese gutgelaunten Menschen arbeiten. Und wenn ich dort hingehe, nehme ich mir neben der Ware noch eine ordentliche Portion gute Laune mehr mit. So einfach kann es sein.

(Diese Gute-Laune-Menschen findest Du meist nicht in den Geschäften, die keine guten Waren verkaufen. Auch darüber kannst Du mal nachdenken. Da gibt es nämlich einen Zusammenhang. Aber das ist ein anderes Thema.)

Auf, raus mit Dir – hol sie Dir, die gute Laune!

Und die schlechte Laune weist Du bitteschön ab heute in ihre Grenzen: Platz!

Bleib relativ jung – Gute Laune ist ein Teil davon!

Wie sind Deine Erfahrungen? Schreib mir doch einen Kommentar, wie Du mit Deiner Laune bisher umgegangen bist.

Du hast die Wahl. In diesem Fall nicht.

Du hast die Wahl. In diesem Fall nicht.

Du hast die Wahl. Fast immer. Du kannst wählen, ob Du dieses oder jenes tust. Du kannst tun oder sein lassen. Du wählst, was Du tust oder nicht tust.

Auch dann, wenn es sich um demokratische Wählen handelt, gilt: Du hast die Wahl. Nämlich zunächst einmal, ob Du wählen gehst oder auch nicht. Andererseits ist dies an der Stelle eine Wahl, die theoretisch ist. Also Deine Wahl (zu wählen oder nicht) – nicht die demokratische Wahl (auch darüber könnte man trefflich diskutieren, aber ich bleibe mal unpolitisch und zurückhaltend. Was ich im übrigen mir ab und an auch von Anderen mal wünschen würde, und gleichzeitig wünsche ich mir mehr Gesicht. Und Gesichter. Es langweilt mich auch in dem Fall, immer wieder dieselben zu sehen, und gleichzeitig ist es ab und an beruhigend).

Du kannst es sein lassen, aber wer das Wahlrecht in dieser Form hat, hat es eben auch nicht – aufgrund der gesellschaftlichen Pflicht, die es beinhaltet. Denn es ist nun einmal nicht selbstverständlich, wählen gehen und damit eben auch zu einem Teil beitragen zu dürfen, wie unser Land in den nächsten vier Jahren regiert werden wird. Es ist hoffentlich selbstverständlich für Dich, wählen zu gehen oder zu wählen.

Du musst vertrauen, dass Dir das, was Dir die zu wählenden Menschen versprechen, auch eingehalten werden wird. Gleichzeitig darfst Du Deine langjährige Erfahrung mit Politikern und Menschen generell einsetzen, um die Schwätzer und Stimmenfänger von denen, die es ernst meinen, zu unterscheiden.

Bleiben immer noch die, die das Rückgrat nicht haben, sich gegen den Willen der Partei zu stellen, wenn es darauf ankommt. Auch die könntest Du mittlerweile kennen. Du bist in einem Alter, in dem Du schon vieles erlebt hast und Dir wenig fremd vorkommen wird – egal, wie überraschend es immer noch sein kann.

Wenn Dir das alles insgesamt so nicht gefällt, hast Du wieder die Wahl: Du könntest selbst politisch aktiv werden. Auch das geht in jedem Alter.

Du könntest auch auswandern in ein Land, in dem Dir das Wählen nicht freigestellt wird. Wahlpflicht. (Erinnert ein bisschen an die Schulzeit). Du könntest auch irgendwohin auswandern, wo Du nicht wählen darfst. Es ist aber fraglich, ob es Dir dort besser ergehen würde mit dem, was Du dann dort auch nicht vorfindest.

Freiheit könnte so etwas sein, was Dir dann fehlt. Dann hast Du vielleicht eben nicht mehr die Wahl, auch in vielen anderen Belangen nicht. Für manche wäre das sicher eine Option, weil sie lieber ihr Hirn ausschalten, als es zu benutzen. Aber für Dich?

Erzähle mir nichts. Du bist in einer Gesellschaft aufgewachsen, die immer noch gewisse Werte vermittelt, die nicht selbstverständlich sind. Zu all dem gehört eben auch, immer mal wählen zu gehen. Dies steht Dir frei und gleichzeitig auch nicht.

Du hast die Wahl.

Oder gerade in diesem Fall nämlich so gar nicht.

Wähle!

Gesundheit zum Nulltarif? Träum weiter!

Gesundheit zum Nulltarif? Träum weiter!

Seit Wochen plane ich, viel mehr über Nicht-Aufreger und die schönen Seiten des Lebens zu schreiben. Die, die es ausmachen, sich relativ jung fühlen zu können. Und die gibt es. Aber es gibt da noch die anderen Seiten. Das Leben ist eben bunt. Für viele soll ihr Leben außerdem daraus bestehen, möglichst viel von allem und am besten noch kostenlos oder geschenkt zu erhalten: Zum Nulltarif!

Aber Leute: SO LÄUFT DAS NICHT!

Lies heute davon, dass alles seinen Preis hat, und wir im Ergebnis endlich damit aufhören müssen, das Recht zu fordern, etwas geschenkt bekommen zu MÜSSEN (für manche scheint dies schon eine Art Grundrecht geworden zu sein). Erfahre, wie Du dazu beitragen kannst, dass die Dinge (wieder) ihren Wert erhalten.

Ganz schön Haase

Da sitze ich also vor ein paar Tagen nichtsahnend in der S-Bahn, die mich an den Ort bringt, an dem ich immer mal einen Teil meines Geldes verdiene. Und ich sehe Herrn Detlef Soost an der Fensterscheibe kleben.

Jajaja, es war nicht er persönlich, aber es war ein Werbe-Aufkleber mit seinem Konterfei. Wenn er es selbst gewesen wäre, hätte ich wiederum eine der üblichen Verspätungen erlebt. Und sicher wäre der Anblick auch nicht schön gewesen. Glück gehabt, auch wenn ich mich aufregen musste! Ich habe den Aufkleber auch fotografiert. Das Beweisstück kann ich hier aber leider nicht zeigen, da ich sicher nicht berechtigt bin, das Firmenlogo und den Aufkleber einfach so zu veröffentlichen.

Neben dem Bild von Herrn Soost entdecke ich eines dieser Wörter, die ich seit längerer Zeit mit Abscheu betrachte: Nulltarif! In Kombination mit Gesundheit wird mir da gleich noch übler: Gesundheit zum Nulltarif! Ach wie schön…! (Und Ironie aus!)

Hey, ich freue mich auch über Geschenke und kostenfreie Snacks oder einfach Dinge, die man tun kann, ohne dafür Geld bezahlen zu müssen! (Geh doch beispielsweise mal raus in die Natur. Kostet kein Geld und kann richtig Freude machen. Dieses Erlebnis kannst Du Dir selbst schenken.)

Aber „Gesundheit zum Nulltarif“? Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich gerade wieder loswerden möchte (um das K-Wort nicht zu benutzen; ein bisschen zu benehmen weiß ich mich ja auch).

Gesund wäre es irgendwie auch nicht.

Gesundheit zum Nulltarif – Hirn einschalten!

Nichts, das Dir ein anderer Mensch jemals schenkt, ist ohne Preis. Niemals. Wenn hinter einem Menschen ein Unternehmen steht, gilt das umso mehr. Werbegeschenke? Sind in den Preisen der Produkte einkalkuliert. Ein Rabatt? Ist manchmal nur Schein und Lockmittel, und verdient wird eben immer noch.

Alles hat immer seinen Preis, gerade in der Geschäftswelt. Ja, weißt Du. Aber dennoch ertappst Du Dich auch immer wieder, mal wieder reingefallen zu sein. Oder? ODER? (Wenn nicht: Gratulation – dann erzähle uns davon und schreibe mir einen Kommentar; ich liebe Menschen, die sich im Griff haben!!!)

Gesundheit zum Nulltarif – Geben und nehmen

Viele Beitragszahler bezahlen dafür, dass andere oder sie selbst davon profitieren, diese „Gesundheit zum Nulltarif“ zu erhalten. Ich bin ganz sicher, dass Herr Soost bzw. die Firma dahinter Geld für das Programm erhalten möchte. (Die Firma werde ich hier übrigens nicht nennen, denn mir könnte dann wiederum zur Last gelegt werden, dass ich Werbung für sie mache. Insofern bleibe ich bei der Leitfigur. Als Bloggerin hat man es echt nicht so leicht, seufz…)

Wenn Du das Programm als Privatperson und nicht über die Krankenkasse erwirbst, bezahlst Du für die zehn Wochen einen bestimmten Betrag. Das ist ja auch in Ordnung, denn in dem Programm stecken Ideen, Entwicklungs- und Marketingkosten. So etwas kostet nun einmal Geld, darf es auch kosten, und alle, die dazu beigetragen haben, möchten ja auch von etwas leben. Zu verschenken hat Herr Soost auch nichts.

Also wird jedes Programm, das nun über die Krankenkasse bezahlt wird, mit ungefähr dem Betrag, den das Programm kostet, bezuschusst (ein bisschen günstiger wird es für die Krankenkasse vielleicht sein, aber nur ein bisschen).

Klar merkst Du dann nun nicht unmittelbar, dass diese Gesundheit zum Nulltarif doch ihren Preis hat. Du merkst es vielleicht aber daran, dass Du beispielsweise einen Termin, der wichtig wäre, beim Facharzt erst in einigen Wochen erhältst. Denn die Terminvergabe hängt stark mit dem Budget des Facharztes zusammen, das ihm aus dem großen Topf zugestanden wird.

Vielleicht wäre das Budget von allen Ärzten etwas höher, wenn dafür so einige Kosten, die an anderer Stelle aufgewendet werden, nicht entstehen würden. (Sind nur mal so meine 5 Cent an Gedanken, die natürlich plakativ aber deshalb nicht weniger richtig sind. Klar gibt es viele solcher Kosten an anderer Stelle. Warum prangere ich nun gerade dieses Programm an? Tue ich nicht, möchte ich auch nicht. Es dient nur als Beispiel.)

Dafür bekommst Du aber dann Gesundheit zum Nulltarif an anderer Stelle. Dafür bist Du doch gerne bereit, im Krankheitsfall mal etwas zu warten, oder? Oder doch nicht?

Gesundheit zum Nulltarif – Was wäre, wenn?

Ich erlebe es so oft, dass Menschen sich zu irgendwelchen Kursen anmelden, die kostenfrei über die Krankenkasse angeboten werden: „Kostet ja nichts, weil die Kasse den Beitrag übernimmt“. Aha. Ist Dir Deine Gesundheit nichts wert, oder besser gefragt: Wäre der Kurs nicht kostenfrei; würdest Du ihn dann auch besuchen? Oh… Wieso nicht?

Und nein, es geht nicht darum, dass im Rahmen der Vorsorge und des um-sich-Kümmerns keine Angebote mehr bezuschusst werden sollen. Es kann für einen Bruchteil der Nutzer ein Einstieg in eine gesündere Lebensweise sein. Kann.

Mich nervt allerdings ein Angebot, das nicht dem hilft, der es wirklich brauchen könnte, sondern dem, der es entdeckt, weil der Anreiz „Gesundheit zum Nulltarif“ ist. Wie ernsthaft ist die Anstrengung von jemandem zu werten, der für eine Leistung kein Geld bezahlen möchte? Kenne ich auch aus anderen Bereichen: „Was nichts kostet, ist nichts wert“.

So einfach kann es sein. Und ist es auch (leider)!

Nun ist dieses Programm insgesamt kein gutes Beispiel für Erfolglosigkeit. Ich möchte nicht wissen, wie oft es zuvor schon von Menschen gekauft wurde. (Wie die sich nun wohl fühlen? Oder nutzen sie es jetzt noch einmal, weil es ja nun nichts mehr kostet? Denkbar wäre es.)

Sicher haben auch einige der Käufer für sich Erfolge damit erzielt. Als Krankenkassenmitglied würde ich allerdings fragen, warum denn das Angebot von XYZ, das diesem Programm sehr ähnlich ist, nicht ebenso bezuschusst wird. (Da hat halt jemand eben gute Kontakte genutzt. Auch das sollte stutzig machen. Aber so läuft es nun einmal.)

Gesundheit zum Nulltarif – aber nicht ohne Anstrengung!

Wenn Du das Angebot annimmst, muss Du zumindest ein paar Wochen lang ordentlich was tun: Du wirst Deine Ernährung umstellen, ein paar sportliche Einheiten in Dein Leben integrieren und damit womöglich abnehmen oder Dich einfach besser fühlen. Jepp, das ist gut! Und dann?

Ich finde, das Wort Nulltarif impliziert auch irgendwie, dass es womöglich einfach wäre. Ist es nicht. 10 oder 12-Wochen-Programme sind immer der Einstieg in etwas, das Du lebenslang tun solltest. Dann… Dann ja, damit kannst Du dauerhaft vielleicht schlanker (das muss ja nicht automatisch gesünder sein) oder mit mehr Wohlgefühl im Leben stehen. Wenn Du dranbleibst und verstärkt durch eine der Facebook-Gruppen (die gab es schon vor der Nulltarif-Aktion) mit Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, ist da einiges möglich.

Aber Nulltarif? Nein, ich mag das Wort immer noch nicht. Denn es wirkt wie „5 Kilo in drei Tagen“ – irgendwie hat das einen Beigeschmack.

Gesundheit zum Nulltarif – Warum nicht mal anders?

Ich rate Dir, zu überlegen, WAS Du für Dich tun möchtest, WENN Du etwas für Dich tun möchtest. Tue bitte nichts, weil es nichts kostet und Dir deshalb „geschenkt“ werden soll. Denn das kannst Du Dir meist schenken.

Mache es, weil es Dir guttut. Probiere aus und teste. Gebe Geld aus für gute Angebote (es kann ja immer noch preiswert sein – nämlich: den Preis wert). Aber lass Dich nicht für dumm verkaufen und entwickle ein Bewusstsein dafür, dass alles seinen Preis hat.

Überhaupt suche ich Menschen, die bereit sind, für eine gute Leistung Geld zu bezahlen. Schließ Dich mir gerne an! Entwickle ein Gespür dafür, was wertvoll ist und seinen Preis haben darf.

Es heißt ja nicht, dass Du Geld für etwas ausgeben musst, das sein Geld nicht wert ist. Aber wir müssen unbedingt wieder dahin zurückkommen, den Wert einer Dienstleistung, eines Werks, einer Sache und vor allem auch dem Menschen dahinter zu erkennen und anzuerkennen. Einige müssen womöglich überhaupt erst dorthin kommen, weil sie dort noch nie waren. Mach mit oder fang heute damit an!

Gesundheit zum Nulltarif: Es geht doch viel besser!

Und Dir hoffentlich auch.

(Übrigens kannst Du jetzt immer noch einfach mal vor die Tür gehen. Es weht ein frischer Wind da draußen, und wenn Du ein paar Schritte gegangen bist, wurdest Du auch mal ordentlich durchgepustet. Das tut auch gut, und dafür musst Du auch kein Geld ausgeben. Kosten wird Dich das dennoch etwas: Zeit. Insofern…)

Schreib mir, wie es Dir ergangen ist. Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Alt werden ist großer Mist, aber Du musst doch gar nicht…!

Alt werden ist großer Mist, aber Du musst doch gar nicht…!

Die grauen Haare, die Falten, das, was irgendwie gefühlt nicht mehr geht, oder wir nicht mehr können. Es ist keine Freude, alt zu werden. Alt werden ist großer Mist?

Aber Moment mal! Stopp! Bist Du wirklich soweit, Dich damit abzufinden, ALT zu werden?

Der Weg ist immer dort, wo Deine Gedanken hingehen. Das weißt Du womöglich schon. Oder doch nicht?

Erfahre heute, warum es einen großen Unterschied zwischen alt und älter gibt, und was Du tun kannst, um älter zu werden, ohne Dich gleich alt zu fühlen.

Alt werden ist großer Mist, aber älter werden ist normal

Wir werden ab unserer Geburt älter (und vielleicht schon vorher, aber da kenne ich mich nicht genug aus); es ist also kein Vorgang, mit dem wir uns gerade jetzt neu beschäftigen müssten. Dennoch sind wir in einem Alter, in dem das Älterwerden schnell ins Alt-Werden wechseln kann. Wobei… Das geht auch schon früher.

Älterwerden verbindet die Menschen. Die Jungen und die Alten werden mit jeder Sekunde älter (bis sie sterben, aber dazu gleich noch mehr). DAS ist eine Gegebenheit, die uns alle gleich sein lässt. Wundervoll!

Ganz schön Haase

Ich werde heute meine Gleitsichtbrille abholen. Ja, nun ist es soweit. Ich weiß nicht, ob ich das lustig finde, denn irgendwie ist diese Brille für mich ein deutliches Zeichen, das mich von den Jüngeren unterscheidet, auch wenn da nicht soooo viel zu sehen sein wird. Von außen.

Ich selbst werde den Unterschied immens spüren. Es wird einige Tage dauern, bis ich mich an diese neue Sicht gewöhnt haben werde. Das gefällt mir vor allem nicht, weil ich eh schon seit meiner Kindheit nicht gut sehe – Brille hin oder her, aber ein Sehfehler wie meiner ist eben dauerbelastend und in der Tat behindernd.

Kommt nun also noch ein neues Problem hinzu, macht es die Sache nicht einfacher. Also gibt es auch wieder eine neue Aufgabe, denn das Üben wird mich fordern (und ich habe es doch so gerne einfach und leicht!)

Diese Gleitsichtbrille wird für mich nun dann auch per se ein Symbol sein, mit dem ich meinen Frieden schließen muss. Lernaufgabe. Aber so ist es ja mit vielem.

Dabei gab es zuvor schon einiges, was mich ans Altern hätte denken lassen können.

Alt werden ist großer Mist, aber wann lässt Du zu, Dich alt zu fühlen?

Die ersten Augenfältchen hatte ich mit Dreißig, und auch die beeindruckten mich nicht negativ. Es war halt so. Ich habe sie auch definitiv bekommen, weil ich so gerne lache. Bis heute sind sie für mich kein Symbol des Alters.

Als ich geschätzt mit Mitte Dreißig das erste Mal entdeckt habe, dass ich bereits gar nicht so wenige graue Haare an den Schläfen hatte, war ich zwar erstaunt, fühlte mich deswegen aber mal so gar nicht alt.

Ungefähr zur selben Zeit teilte mir ein Kardiologe mit etwas mitleidigem Blick mit: „Tja, Frau Haase, in Ihrem Alter muss man eben schon etwas mehr tun, um einen gewissen Trainingsstand zu erlangen.“ Ich war empört und hielt ihn für unverschämt.

Vor einigen Jahren wurden die Fältchen um den Mund sichtbar. Die klassischen Raucher-Falten, und dabei habe ich nie geraucht. Was erlauben! Aber hey, was soll ich machen; sie sind nun einmal da! Und soll ich mich deswegen älter fühlen, obwohl ich innerlich gar nicht dort bin? NÖ! (Wenn mich irgendwer deshalb in eine der beliebten Schubladen stecken möchte, dann soll er / sie es tun!)

Ich könnte nun also schon viele Jahre tagtäglich nach dem suchen, was mein Körper mir an vermeintlichen Alterserscheinungen so zeigen möchte. Ich würde sicher immer wieder etwas Neues finden (oder in dem Fall etwas Altes?). Und ja, in den letzten Jahren hat sich mehr verändert, als in den Jahren zuvor. Aber das ist zunächst einmal rein äußerlich! Daran ändere ich wenig, außer dass ich mich möglichst gut ernähre und angemessen bewege und damit dazu beitrage, meinen Teil zum Wohlgefühl beizutragen. Frische Luft hilft ja. Was ich von Operationen und Co halte, hatte ich ja schon einmal hier kundgetan.

Innerlich möchte ich mich gar nicht alt fühlen, tue es auch nicht, und äußerlich bin ich es auch nicht. Insofern bewege ich mich in einem sicheren Umfeld mit mir. Glück gehabt! (Nein, so einfach ist es nicht; Du kannst es aber auch erwirken, wenn Du Dich nicht so fühlst.))

Alt werden ist großer Mist, aber älter werden ist etwas Anderes

Untrügliche Zeichen des Alters sind (in meinen Augen und eine kleine Auswahl):

  • Unbeweglichkeit
    (vor allem geistig)
  • Sich nicht mehr auf Neues einlassen wollen
    (wenn Du da heute schon stehen solltest: #SorryNotSorry mal wieder…)
  • Verbohrtheit und Uneinsichtigkeit
    (erlebe ich tagtäglich bei Gleichaltrigen und auch jüngeren Menschen)
  • Geiz
    (gibt es leider auch bei jüngeren und älteren Menschen, und hier beziehe ich mich besonders auf den Geiz, liebevoll mit sich und anderen Menschen umzugehen)

Du darfst diese Liste gerne für Dich fortsetzen.

Und ja, es gibt junge Menschen, die all das auch schon erfüllen. Dürfen wir sie insofern als „jung“ bezeichnen? Ich lasse die Antwort mal offen.

Hast Du Dich irgendwo wiedererkannt? Ein bisschen kennst Du mich ja schon: Wenn Du der Meinung bist, dass das, was Du tust, alles gut für Dich ist, dann bleibe dabei und fahre fort damit. Auch wenn es eines der Themen aus der obigen Liste ist.

Wenn Du Dich aber nicht wohlfühlst, weil Du etwas wiedererkannt hast und verändern möchtest, dann tue es! Es gibt sicher einiges, was Dir dazu einfallen könnte.

Schau Dir auch gerne noch einmal an, wie ich mit den ersten Alterserscheinungen umgegangen bin. Es geht nicht darum, sie zu ignorieren und so zu tun, als wären sie nicht da. Es gibt diese Zeichen des Älterwerdens. Aber alt bist Du deswegen noch lange nicht!

Hab keine Angst vor den nächsten Jahren und dem, was das Älterwerden mit sich bringt. Bereite Dich einfach gut darauf vor und sei Dir bewusst, dass Älterwerden eben ganz normal ist, und Du damit doch nun wahrhaft genug Erfahrung gemacht hast. Und nur, weil Du nun ein bestimmtes Alter erreicht hast, ändert sich doch damit alleine mal gar nichts.

Im Gegenteil, eigentlich sollten wir mit den Jahren noch mehr Erfahrung mit dem Älterwerden erlangen. Stattdessen wird uns eingeredet, dass es nun schlechter wird. Warum eigentlich?

Und noch schlimmer: Wieso lassen wir das zu?

Es ist wieder mal Einstellungssache! Sei so jung, wie Du Dich fühlen möchtest!

Alt werden ist großer Mist, aber mit dem Älterwerden kannst Du punkten!

Jeder Augenblick in Deinem Leben hat Dich ein Stück weitergebracht, und Du hast immer wieder neue Erfahrungen gemacht. Hättest Du einiges von dem, was Du mit Dreißig noch getan hast, heute erneut so getan? Womöglich nicht. Vielleicht war es damals unvorsichtig und unklug, es zu tun, und heute weißt Du es besser. Es ist vielleicht auch gut gegangen, aber heute wolltest Du es dennoch nicht mehr so tun. Weil Du älter bist. Aber genau deswegen bist Du doch nicht alt!

(Wenn Du gerade 30 Jahre alt bist und Dich schon alt fühlen solltest: Dann wird es höchste Zeit, damit anzufangen, mit diesen Gedanken aufzuhören!)

Mache das Älterwerden und Älter-Sein zu Deinem Vorteil! Für Dich! Die Anderen interessieren da mal wieder nicht. Es ist Deine Sache, wie Du Dich fühlst und fühlen möchtest. Wieder einmal: Lass Dir da nichts einreden! Tue alles, was Dir gut tut und Dich gut fühlen lässt. Gut fühlen ist oft verbunden mit sich jung fühlen. Oder eben relativ jung.

Ein Satz gefällt mir in dem Zusammenhang immer gut, auch wenn er hart klingt:

Wer nicht älter werden möchte, muss jünger sterben!

Ich finde, das ist keine Alternative!

Erzähle mir gerne, ob Du leicht und locker älter wirst, oder Dich immer mal selbst als alt bezeichnest – egal, in welchem Alter Du gerade bist! Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Gekryptet – Mehr JA!

Gekryptet – Mehr JA!

Irgendwann kommt dann die Zeit, in der ich wieder zu mir zurückgekehrt bin. Jetzt ist es soweit. JA!

Die Pause tat gut. Ich bin nicht wieder dort, wo ich vor kurzem noch war. Wäre ja auch irgendwie schräg und nicht passend, denn wenn Zeit vergeht, geht damit einher auch immer eine gedankliche und auch räumliche Veränderung.

Bewegung nennen wir das gerne.

Ganz schön Haase

Heute bleibe ich kryptisch, was eine meiner unheimlich-heimlichen Leidenschaften ist. Es ist ein persönlicher Eintrag, in dem ich meine Gedanken aus mir herauslasse auf die Art, wie es mir guttut. Ich lasse Dich teilhaben, und ob Du das zukünftig auch lesen möchtest, überlasse ich Dir. Einträge dieser Art werden immer den Zusatz „Gekryptet“ tragen. Du entscheidest dann einfach für Dich, ob Du mehr dazu lesen möchtest.

Ich war ja mehr als urlaubsreif, was Du unschwer daran erkennen konntest, dass ich darüber geschrieben habe. Wenn ich etwas ausspreche, wird es wahr. Wenn ich über etwas schreibe, das ich gar nicht so von mir und in mir mag, wird es noch viel wahrer. Insofern: Ich war echt fertig mit vielem. Und da war nicht viel kryptisch.

Heute, auf meiner Lieblingsinsel, die allerdings durch die Sommer-Sonnenstrahlen gerade in der Mittagszeit oft auch etwas farbloser als sonst in der Frühlings- oder Herbstsonne wirkt, weiß ich, dass ich wieder ein Stück Erholung und Ruhe für mich geschaffen habe. Uff.

Mein Leben ist grundsätzlich durchaus anstrengend (und wird es bleiben – da mache ich mir nichts vor); ich habe den Zugang zur Leichtigkeit in einigen Zusammenhängen verloren. Das werde ich wieder für mich ändern, denn es ist nichts so befreiend wie diese Leichtigkeit, die mich beflügelt, die Aufgaben des Lebens mit Freude anzugehen.

Im Moment schaffe ich Ordnung in meinen Gedanken.

Ich suche nach einer neuen Struktur, die mir Freude schafft, mich bei Laune hält und mir Halt gibt bei dem, was zu tun ist. Tatsache ist: Es gibt genug zu tun. JA!

Ich bin keine, die sich vormacht, dass nach einem Urlaub Änderungen wie von selbst erfolgt sind. Nichts ändert sich vom Grundsatz her, aber die Einstellung zu den Themen kann sich ändern, weil der Abstand zu dem einen oder anderen von Vorteil ist.

Mein Blick hat sich ebenso verändert, und doch bleiben so einige Aufgaben die, die sie immer waren und auch bleiben werden. Ich habe sogar neue mitgebracht; meine Liste wird genährt. Manchmal glaube ich sogar, sie sucht nach dieser Nahrung, weil es ihr wesentliches Charaktermerkmal ist. Nun, ich werde die Liste in ihre Schranken verweisen.

Gerade lese ich in einem anderen Blog, dass sich das Wort JA so gut anfühlt, wenn wir es laut aussprechen.

JA!

So ist es.

Also werde ich ab sofort etwas mehr JA! sagen. Das NEIN liegt mir eh nicht so, und ich verkrampfe innerlich. Jedes Nein kann zu einem JA! umgewandelt werden. Es ist eine Frage des Blickwinkels.

Ab jetzt gilt: JA!

 

Schreib mir gerne, wie Du mit Ja und Nein in Deinem Leben umgehst. Achtest Du darauf, wie das Verhältnis der beiden Wörter in Deinem Leben ausschaut?

 

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